Aktuelles - Projektgruppe Malabon und Dritte Welt e.V. D-52531 Übach-Palenberg

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Aktuelles

Neuigkeiten
MACH ES WIE BERT VOHN!
  • Du planst ein außergewöhn-liches Unternehmen und willst für unsere Projekte Spenden sammeln?
oder
  • Du feierst einen runden Geburtstag, brauchst aber in Wirklichkeit keine Geschenke?
Dann lege bei betterplace.org eine Spendenaktion an. (s.lks.)
Neue Nachricht von Fr. Boy (07.09.2020)
Fr. Boy wurde vom Bankmanager der Chinabank in Malabon darüber infor-miert, dass die Überweisung für unsere Projekte 2020/’21 angekommen ist.
Er berichtet weiter, dass eine generelle Quarantäne der Bevölkerung wei-terhin besteht. Häuser und Hütten dürfen nur zum Zweck verlassen werden, um zur Arbeit in den erlaubten Industrien bzw. zur Versorgung mit notwen-digen Gütern und Dienstleistungen zu gelangen. In seinen Augen wird das vielleicht das neue Normal sein.
Er berichtet weiter, das Ende August unsere Koordinatorin Loida und die Elternhelfer unser Ernährungsprogramm wieder voll aufnehmen durften. (s. die neuen Bilder)
Da Gruppenversammlungen verboten sind, rufen Fr. Boys Helfer die Kinder bzw. Eltern einzeln auf, damit sie ihr Essenspaket bekommen.
Für unsere Straßenkinder gilt jetzt, dass der Unterrichtsbeginn in der Grundschule der öffentlichen Schule in den Oktober verlegt wird, um Ansteckungen zu verhindern.
In den Colleges haben unsere Scholars mit Online-Unterricht begonnen. Er hat mit ihnen vereinbart sich zu treffen, sobald sie alle Anforderungen für das Online-Learning von den Lehrern erhalten haben, damit er alles Nötige beschaffen kann.
Wir alle hoffen mit ihm auf bessere Tage in der Zukunft.

Neues aus Malabon
 
In den Aachener Nachrichten vom 08.08. wurden in einem Bericht über die weltweiten Schulöffnungen auch in einer kleinen Notiz die Philippinen erwähnt. Da heißt es: „Auf den Philippinen hat der umstrittene Präsident Rodrigo Duterte angekündigt, dass die Schulen so lange geschlossen bleiben, bis es einen Impfstoff gibt. Der Politiker ist davon überzeugt, dass dieser im Dezember zur Verfügung steht. Die Schulen würden dann im Januar 2021 wieder öffnen.“
 
Auf unsere Nachfrage schreibt Fr. Boy dazu: Die Schulen beginnen hier am 25. August. Allerdings nur mit Hilfe von Online-Modulen. Für die abgele-genen Gebiete, in denen das Internet sehr schlecht oder gar nicht vorhanden ist, schicken die Lehrerinnen und Lehrer jedoch kopierte Unterrichts- und Aktivitätenleitfäden, die sie am Ende der Woche einsammeln. Ich finde das sehr schwierig. Ob das machbar ist, bleibt abzuwarten. Unsere Politiker führen unser Land wie einen Zirkus. Wir haben eine Reihe von Menschen, die sich weigern zu verstehen, dass Vorbeugen besser ist als Heilen. Viele haben nicht die Geduld, als ob es kein Morgen gäbe. Sie weigern sich, die Realität, die der Corona Konflikt ihnen vor Augen führt, anzuerkennen.“
 
Er fügt außerdem die aktuellen Zahlen der WHO für Süd-Ost-Asien hinzu, die allerdings wohl nicht aussagekräftig sind.
Zu dem Bild schreibt er: „Physische Distanzierung, wenn es nur einen Raum für eine Familie gibt.“
 
 
NEUIGKEITEN aus MALABON:
 
Liebe Malabonfreunde,
 
Berts großartige Aktion zugunsten unserer Straßenkinder ist weitgehend beendet. Zwar sind noch nicht alles Spendengelder zur Überweisung freigegeben, wir müssen uns aber jetzt schon bei Bert für seinen großartigen Einsatz bedanken. Seine solo nonstop Fahrt mit dem Rennrad über 700 km von Aachen nach Görlitz (wir berichteten), wird insgesamt auf unser Konto über 7.000€ für unsere Straßenkinder „spülen“. Super gemacht Bert. Lieben, lieben Dank.
 
Inzwischen haben wir von Fr. Boy nicht nur Neuigkeiten zu unseren Projekten erhalten, sondern auch eine detaillierte Abrechnung des Schuljahrs 2019/-20 mit einem Budget Vorschlag für kommendes Schuljahr. Dazu weiter unten näheres mehr:
 
Manila befindet sich z.Z. noch in einem räumlich beschränkten Lockdown. Davon sind im Moment unsere Hilfsprojekte für die Straßenkinder betroffen. 5 Personen in ihrer Umgebung sind mit Covid-19 infiziert. Nach der Quarantäne (Anfang August) können Fr. Boy und seine Helfer wieder mit dem Verteilen von Lebensmittelpaketen beginnen und den Gesundheitszustand (v.a. das Gewicht) für dann 100 Straßenkin-der untersuchen. Unsere „Clinic“ ist wegen des Lockdowns noch geschlossen.
 
Für die Scholars findet ab August Online-Learning statt. In seinem Budget Vorschlag hat Fr. Boy nicht die Kosten für die Beschaffung der notwendigen Hard- und Software für die verbliebenen Scholars berücksichtigt; das sind pro Stipendiant ca. 350€. Er ist dabei die günstigste Lösung zu finden.
 
Während wir für die Scholars in Malabon keine Studiengebühren (sind durch staatliche Zuschüsse abgedeckt) mehr bezahlen, sieht die Situation in Tubigon, Insel Bohol anders aus. Hier sind allerdings auch nur noch zwei Scholars im Programm.
 
Im Moment ist es aufgrund der strengen Quarantänebestimmungen nicht möglich, die Qualifikationsschulungen in Bohol durchzuführen. Die Einreise nach Bohol erfordert einen COVID-Test (₽7.000), 14 Tage Quarantäne (teuer, da die Quarantäne in einem vom Department of Health akkreditierten Hotel erfolgt). Dann ein weiterer Test, um das Flugzeug wieder zu besteigen. Dann weitere 14 Tage Quarantäne in Manila.
 
Er schlägt vor, dass wir das Bohol-Budget für die Ausbildung von Fachkräften (v.a. Hygiene-Artikel wie Seife, Wasch-pulver u.ä.) in Manila verwenden. Dann könnte er die schulischen Einrichtungen, wo die notwendigen Corona-Maßnahmen möglich sind, nutzen.
 
Wir haben Fr. Boy für die Projekte im letzten Schuljahr 20.000 US$ überwiesen. Zusammen mit dem Überschuss aus dem Schuljahr 2018/-19) von 14.380 US$, standen ihm also 34.380 US$ zur Verfügung. Nach seiner Abrechnung haben wir einen Überschuss von 12.000 US$. Sein Budget-Vorschlag für das kommende Schuljahr beläuft sich auf 32.000 US$.
Nach seiner höchst erfolgreichen Rückkehr schickt uns Bert sein von der Fahrt von Aachen nach Görlitz gemachtes kleines Video:

Bert schickt uns nach seinem Wahnsinnstripp für unsere Straßenkinder ein kleines Video mit seiner Trackingroute.
           

Unter https://miles4malabon.de könnt ihr in seinem  Blog den kompletten Bericht zu seiner Tour lesen und auch weiterhin spenden.           
Christoph W., der rasende Reporter für Miles4Malabon - TV hat am 10.07.2020 folgendes Video zu Berts Verabschiedung zu seinem "Wahn-sinnstrip" von Aachen nach Görlitz zugunsten unserer Straßenkinder gedreht.

AUCH DIE SÄCHSISCHE ZEITUNG WIRD AUF BERTS AKTION ZUGUNSTEN UNSERER STRAßENKINDER AUFMERKSAM UND VERÖFFENTLICHT HEUTE NACHSTEHENDEN ARTIKEL:
 


11.07.2020 07:00 Uhr
 
Nonstop von Aachen nach Görlitz
 
In zwei Tagen radelt Norbert Vohn 780 Kilometer quer durch Deutschland. Er tut es für einen guten Zweck.
 
Norbert Vohn (rechts) fährt von Aachen nonstop mit dem Rad nach Görlitz. Zweck der Fahrt ist es, auf ein Spendenprojekt aufmerksam zu machen. Links Herbert Schmerz, der Vorsitzende des Vereins, der die Spenden koordiniert. © privat

 Norbert Vohn hat den größten Teil der Strecke bereits absolviert.  Der 53-Jährige fährt mit dem Rennrad die Strecke von Aachen nach Görlitz, ohne eine größere Pause einzulegen.  Am Freitag ist er gegen 10 Uhr in Aachen gestartet, bei leichtem Nieselregen. Allein und ohne Begleitung machte er sich auf den Weg. "Nur viele Flaschen Wasser und viele Energieriegel nehme ich mit", erklärt er.  
 
Der Ingenieur, der in der Forschung beim schwedischen Telekommunikationsunternehmen Eriksson in Aachen arbeitet, hatte schon geahnt, dass es das Wetter zumindest bis auf Höhe Hersfeld mit ihm nicht gut meint.  Am heutigen Sonnabend will er am Nachmittag an der Görlitzer Altstadtbrücke ankommen.
 
Radeln für den guten Zweck
 
Norbert Vohn liebt den Radsport. Sein Leben lang betreibt er diesen Sport. Vor allem die langen Kanten. Vor zwei Jahren fuhr er beim Race Across Germany, einem Radsportwettbewerb, von Flensburg nach Garmisch-Partenkirchen. "In diesem Jahr hatte ich vor, wieder teilzunehmen", erzählt er. Von Aachen an der belgisch/holländischen Grenze bis zur polnischen Grenze in Görlitz reichte die 2020er- Version von Race Across Germany. "Das sind etwa 780 Kilometer, mit viel Kletterei - insgesamt 7.800 Höhenmeter - da die Route durch fast alle hügeligen Gebiete führt, die Deutschland bieten kann", erklärt der Radsportler.
 
Doch dann wurde die Tour wegen der Corona-Pandemie auf das nächste Jahr verschoben. Norbert Vohn wollte trotzdem fahren. Vor allem, um Geld für ein Projekt auf den Philippinen zu sammeln. Vohn unterstützt damit einen Aachener Verein, der sich in den philippinischen Städten Malabon und Tondo engagiert und dort mit einer nicht staatlichen Hilfsorganisation zusammenarbeitet.
 
Spenden übers Internet
 
Herbert Schmerz, der Vorsitzende des Aachener Vereins, erzählt: "Wir unterhalten in Malabon ein kleines Basisgesundheitshaus, ermöglichen jungen Menschen den Collegebesuch, versorgen 100 Straßenkinder mit einer täglichen warmen Mahlzeit und unterstützen ein Berufsausbildungs-Programm."  Malabon ist eine Stadt von etwa 350.000 Einwohnern im Elf-Millionen-Moloch Manila auf den Philippinen. Fast die Hälfte der Bewohner haust in Hütten in zahlreichen Slumgebieten.
 
Vohn und Schmerz kennen sich seit Längerem, denn Vohn war einst Schüler an Schmerz' alter Schule. Der Radsportler hofft, mit seiner Tour Spendengeld zu sammeln, indem viele Medien berichten und Menschen angeregt werden, den Aachener Verein mit Spendengeld für Straßenkinder in Malabon zu unterstützen. Fast 7.000 Euro kamen bereits im Vorfeld seiner Tour zusammen, informiert Schmerz im SZ-Gespräch.
 
Über seine Reise berichtet er in einem Blog im Internet. Dort sind auch die Kontodaten für eine Spende zu finden. "Der Link darf auch gern geteilt werden", betont Vohn.
 
"Unsere Unterstützung wird gebraucht"
 
Der Mann ist von vielen Menschen gefragt worden, warum er gerade jetzt das Projekt auf den Philippinen unterstützt, wo wir doch wegen Covid-19 selbst genug Probleme haben. "Die Antwort ist ziemlich einfach", sagt er. "Das Projekt des Vereins ist nachhaltig und erfolgreich. Seit mehr als 30 Jahren leistet er Hilfe zur Selbsthilfe." Covid-19 trifft auch Malabon. "Darüber hinaus ist das Gebiet südlich von Manila vom kürzlich erwachten Taal-Vulkan bedroht", erzählt der Radsportler.
 
"Die Unterstützung in Zeiten, in denen wir uns selbst Sorgen machen um uns und unsere Familien, wird mehr geschätzt, aber auch mehr denn je benötigt." Der 53-Jährige versichert, dass das Spendengeld zu 100 Prozent an das Projekt geht. "Und eine Spendenquittung gibt es auch."
 
Görlitzer Radsportler fahren entgegen
 
Den Großteil der Strecke fährt Vohn allein. Von Radebeul bis kurz vor Bautzen möchte ihn ein Bekannter begleiten, wenn alles klappt. Außerdem ist geplant, dass Radler aus dem Görlitzer Radsportverein Norbert Vohn ein Stück entgegenfahren.
 
Den Streckenverlauf von Aachen nach Görlitz kennt Vohn bereits. Er absolvierte den langen Kanten 2017 schon einmal. Und deswegen hat er diesmal einige Optimierungen des Verlaufs vorgenommen. Der Großteil der Strecke verläuft aber genau wie vor drei Jahren.
 
Ausklang im Zittauer Gebirge
 
Wenn Norbert Vohn mit dem Rad in Görlitz ankommt, müsste seine Frau bereits mit dem Auto eingetroffen sein. Der Radsportler möchte die Anstrengung des langen Kantens in Görlitz mit einem alkoholfreien Bier vergessen machen und die Tour am Marienplatz beenden. Danach macht er mit seiner Frau in Jonsdorf ein paar Tage Urlaub, um das Zittauer Gebirge zu erkunden. Görlitz kennt er schon von seiner Tour 2017.

Fr. Boy schickt uns heute (06.07.20) ein Video, das unsere Straßenkinder vor demCOVID-19 Lockdown zeigt, als zusätzliche Motivation für Berts Non-Stop Fahrt von Aachen nach Görlitz.

Neues aus Malabon
 
Wir haben nach Angaben von Betterplace dank der großartigen Aktion von Bert Vohn , die ja noch nicht zu Ende ist, unser erstes Ziel von 5.800 € erreicht. Trotz der Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Lebensmittel, die mit dem Lockdown verbunden sind, können wir jetzt die Zahl der Straßenkinder auf 100 erhöhen. Wir haben dazu die Spendenaktion bis zum Ende des Jahres verlängert und um weitere 1200,00€ erhöht.
Fr. Boy schreibt zur Versorgung der Kinder:
 
"Ich habe ihnen jeweils Teller, Löffel, Gabel und Glas gekauft. Die Eltern kochen in riesigen Töpfen den Reis und das übrige Essen. Das Essen wird heiß serviert. Manchmal koche ich zu Hause, wenn ich vorhabe, sie zu besuchen und verwende dann Lebensmittelverpackungen aus Papier. Jedes Essenspaket enthält  eine Hauptmahlzeit."
 
Weiterhin schreibt er:
"Unser Projekt liegt auf Eis. Es herrscht Ausgangssperre auf Bohol, und die Infektionen nehmen immer noch zu. Die Klinik ist seit Beginn des Covids vorläufig gesperrt."
Dann fragt er an, ob wir das Berufsausbildungsprogramm, das wir auf Bohol gestartet haben solange in Manila durchführen können bis Bohol wieder geöffnet ist. Er sagt dazu:
"Die Schulungen in Manila und auf Bohol unterscheiden sich kaum voneinander, da sie darin ausgebildet werden, Flüssigwaschmittel, Weichspüler oder Waschulver herzustellen, die zum täglichen Gebrauch im Haushalt gehören und daher leicht an jeden Haushalt verkauft werden können."
PS: Weitere Bilder und Videos von der Verteilung der Lebensmittel wid Fr. Boy demnächst senden.

Der Countdown läuft. Fr. Boy schreibt zu der großartigen Aktion von Bert Vohn zugunsten unserer Straßenkinder:

Die Aktivitäten von betterplace.org und der von Bert mit Euch gestarteten miles4malabon Charity sind eine willkommene und rechtzeitige Initiative. Vielen Dank dafür.

Wir haben aufgrund der COVID-19 Pandemie hier auf den Philippinen derzeit in unserem Straßenkinder-Projekt 80 Kinder, können aber auf 100 Kinder erhöhen, wenn wir die dafür benötigten Mittel haben.
Die Lebensmittelpakete, die wir verteilen, sind nur für den Eigenbedarf der Kinder gedacht. 1 Mahlzeit pro Tag. Aber wegen der Pandemie und dem damit verbundenen Lockdown wird deren Inhalt natürlich in der Familie aufgeteilt. Das ist natürlich nicht genug für alle, aber besser als gar nichts. Die Wirtschaft liegt am Boden, keine Arbeit, kein Essen, keine Schule.
Wir können euch nicht genug danken für euren bemerkenswerten Einsatz, den Kindern mindestens einmal am Tag eine warme Mahlzeit anzubieten.
Ich werde euch ein aktualisiertes Profil der Kinder schicken, insbesondere über ihren Gesundheitszustand.
Zur Info: der ‚wet market‘ ist ein kleiner, offener, öffentlicher Markt mit nur einem Dach und Ständen, wo die Leute der unteren Mittelschicht Fisch, Hühnchen, Gemüse usw. für den Tagesverbrauch kaufen. Die Menschen haben keine Kühlschränke zur Aufbewahrung von Lebensmitteln. Deshalb gehen sie gewöhnlich jeden Tag zum wet market. Ich werde Euch Bilder und Videos schicken.

linkes Bild: Die Trikots sind fertig, jetzt fehlt nur noch die Ankündigung und damit die zusätzliche Werbung in der hiesigen Presse.

UPDATE zu Miles4Malabon
Der Countdown läuft: noch 34 Tage - 12 Stunden bis zum Start von Berts großartiger Aktion zugunsten unserer Straßenkinder
Schaut auf Berts Link zu unserem Spendenaufruf bei Betterplace:
Hier findet ihr den aktuellen Spendenstand und weitere Neuigkeiten.
DANN NUR NOCH EIN KLICK AUF DEN GRÜNEN SPENDENBUTTON
Was für eine großartige Aktion:
Norbert Vohn, Ultra Racer aus Herzogenrath, hatte uns vor einigen Wochen (noch vor der Ausgangssperre wegen der CORONA Pandemie) angesprochen mit dem Vorschlag zugunsten unseres Straßenkinderprojekts von Aachen nach Görlitz zu fahren. Auf
haben wir deshalb zusammen mit Bert eine Spendenaktion angelegt mit dem Ziel weitere 40 Straßenkinder mit einer warmen täglichen Mahlzeit und notwendigen Schulmaterialien zu versorgen.
Bert schreibt dazu:
 "Ich wollte dieses Jahr wieder am Race Across Germany teilnehmen. Die West-Ost-Version, die von Aachen, an der Grenze zu Belgien und den Niederlanden, bis zur polnischen Grenze nach Görlitz führt.
 Insgesamt rund 780 km, mit viel Klettern (7800 m), da die Route durch fast alle hügeligen Gebiete führt, die Deutschland bietet. Das Rennen wurde leider, aber verständlicherweise, wegen COVID-19 auf das kommende Jahr verschoben.
Dennoch werde ich im Sommer „privat“ von Aachen mit dem Rennrad nach Görlitz fahren, soweit erlaubt und sicher, um Geld für Kinder in der Dritten Welt zu sammeln.
 Und wieder wende ich mich mit einem Spendenaufruf an Euch. Nicht für mich persönlich, sondern um ein weiteres wichtiges Projekt, das mir sehr am Herzen liegt, zu fördern.
 Seit mehr als 30 Jahren unterstützt dieses Projekt die Kinder in den Slums von Malabon (gehört zu Manila). Das Projektteam bietet Schulbildung und berufliche Bildung an, und unterstützt ein Gesundheitszentrum für die Ärmsten.
Jetzt im Jahr 2020 sind wir alle mit COVID-19 konfrontiert, und Ihr fragt Euch vielleicht, warum ich mich entschlossen habe, das oben genannte Projekt zu unterstützen? Die Antwort ist einfach:
 Erstens ist es ein nachhaltiges und erfolgreiches Projekt, das seit mehr als 30 Jahren Hilfe zur Selbsthilfe leistet.     Zweitens, COVID-19 hat  auch Malabon und hier vor allem die Slumbewoihner getroffen. Wahrscheinlich werden wir nie in den Nachrichten davon hören. Die Situation der Straßenkinder verschlechtert sich leider täglich, wie ich in einem Telefonat mit den Organisatoren letzte Woche erfahren musste.      Darüber hinaus ist das Gebiet südlich von Manila vom kürzlich erwachten Vulkan Taal bedroht. Das Projektteam unterstützt auch hier Flüchtlinge, die ihre Häuser verlassen mussten, um aus dem durch Asche geschädigten Gebiet zu fliehen.
 Eure Unterstützung in Zeiten, in denen wir uns selbst Sorgen um unsere Familien und Angehörigen machen, wird mehr denn je geschätzt, aber auch mehr denn je benötigt.
Die Veranstaltung selbst:
 Der Plan ist, am Freitag, den 10. Juli in Aachen vom Marktplatz vor dem Rathaus aus zu starten  und am Samstag-nachmittag in Görlitz anzukommen.
 Nur ich und mein Fahrrad (und einige Flaschen Wasser und viele Energieriegel) in einem Rutsch nonstop. Ich hoffe auch, eine Möglichkeit des „Trackings“ (also on-line Verfolgung wo ich gerade unterwegs bin), organisieren zu können.
 Falls sich der Termin aufgrund von äußern Umständen noch ändert, werde ich dies auf der Spendenseite bekannt-geben.
 Aber ich verspreche Euch in 2020 mit dem Rennrad von Aachen nach Görlitz zu fahren.
Die Spendenaktion findet Ihr hier (entschuldigt bitte, ich habe hier lediglich den englischen Text hinterlegt)"


BITTE UNTERSTÜTZT DIESES GROßARTIGE ENGAGEMENT MIT EURER SPENDE

Neue Nachrichten von Fr. Boy bezüglich der Covid 19 Pandemie und der Versorgung der Straßenkinder
Auf Bitten von Bischof Broderick Pabillo hat Fr. Boy die Turnhalle seiner Schule für 100 Obdachlose zur Verfügung gestellt und eine Fläche von jeweils 2 m² ausgemessen, um die ‚Social Distance‘ zu gewährleisten. (s. rts. 1. Bild) Seine Begründung ist einleuchtend: „Ich dachte, wenn sich die Obdachlosen nicht auf einen Ort beschränkten, würden sie das Virus überall dort verbreiten, wo sie sich bewegen.
Außerdem soll ein Programm für ihre Selbstversorgung entwickelt werden, damit sie nach der Pandemie nicht einfach wieder auf die Straße zurückkehren. Dazu soll nach seinem Vorschlag, eine Gruppe von Priestern gebildet werden (nicht notwendiger weise mit Fr. Boy), um ein Programm dafür zu erstellen. Wie schon berichtet hat er auf Bitten eines Krankenhauses Schlaf- und Ruheplätze für Ärzte und Krankenschwestern, die zu weit vom Krankenhaus entfernt wohnen, bereitgestellt.
Die dritte Anfrage kam von der Küstenwache, die Kontrollpunkte an der Küste besetzten. Sie haben ihn aufgefordert, 60 uniformierte Offiziere in Klassenräumen unterzubringen. „Somit habe ich 180 Leute in meiner Schule untergebracht.“
Die nächsten Bilder zeigen die Verteilung der Lebensmittelpakete für unsere Straßenkinder. Er schreibt dazu:
„Während der verschärften Quarantäne wegen Covid 19 in der Gemeinde sollten Lebensmittelpakete mit physischem Abstand verteilt werden. Die Bewohner werden gebeten, zu Hause zu bleiben. NurEin Elternteil erhält also das Essen für die Straßenkinder.
Das Lebensmittelpaket enthält Reis, Sardinen in Dosen, Corned Beef und Nudeln
Ihr müsst wissen, es ist ungesetzlich, mehr als 5 Konserven zu kaufen oder zu verkaufen, um das Horten zu verhindern."
Fr. Boy berichtet über die Probleme mit dem Corona Virus:
"Wir sind völlig abgeschottet. Die Koordinatorin für unsere Straßenkinder kann nicht zu mir nach Hause kommen. Und ich kann nicht zu ihr nach Tondo gehen. Morgen werde ich sehen, was ich tun kann, um Lebensmittel zu kaufen. Die Lebensmittelhändler bieten nur eine bestimmte Menge zum Kauf an, um Hamsterkäufe zu verhindern. Ich werde alles in meiner Macht Stehen-de tun, um zumindest Lebensmittel für unsere Straßenkinder und die Stipendiaten zu beschaffen.
Ich werde versuchen, mein "Vitamin B" zu nutzen, um jemanden zu kontak-tieren, der Einfluss hat, um genügend Lebensmittel für die Kinder und Schüler kaufen zu können. Dann treffe ich Vorkehrungen, um den Vorrat abzuholen oder zu schicken.
(Drei Tage später) Ich sollte die Kontaktpersonen an diesem Wochenende sehen. Aber das wurde mir nicht erlaubt, auch ihnen wurde der Kontakt mit mir verboten. Ich werde sehen, was sich machen lässt.
(Dann endlich) Inzwischen konnte ich Nahrungsmittel für unsere Straßen-kinder besorgen. Es ist schwer, mehr als 5 Packungen Konserven zu kaufen. Aber ich konnte eine Packung mit 100 Dosen besorgen. Nach einem Streit mit dem Supermarktaufseher. Diese Woche gehe ich wieder hin. Ohne Strei-tereien. Aber um genug Hilfe für unsere Kinder zu bekommen.
Fr. Boy berichtet, dass er seine Schule, genauer die Turnhalle der Malate Catholic School, für 100 ob-dachlose Straßenbewohner zur Verf-ügung gestellt hat.
Sie bekommen 3 Mahlzeiten und 2 Snacks, Toilettenartikel, Hygienesets, Kaffee, Milch, Badeseife, Desinfek-tionsmittel, Masken, Gesichtsschutz.
Außerdem bringt er hier 23 medizi-nische Frontleute des Philippine General Hospital unter, 2 Ärzte und 21 Krankenschwestern, um sich nach ihrem Dienst ausruhen zu können und als Quarantäneplatz. Das soll verhin-dern, dass sie das Convid 19 Virus mit nach Hause nehmen.
Prompt wird das Fernsehen auf ihn aufmerksam und berichtet über seine Aktion.
Nach dem verheerenden Ausbruch des Vulkans Taal (s. Fotos und Berichte weiter unten) konnten wir über 6000 EU an Fr. Boy überweisen.  Im folgenden berichtet er in Wort und Bild über die Verteilung der Hilfsgüter:
(Zur Info: Vor mindestens 100.000 Jahren sprengte eine gewaltige Eruption einen 25 bis 30 Kilometer breiten Krater frei. In weiten Teilen dieses Kraters befindet sich heute ein schwefelhaltiger See mit einer Insel. Volcano Island ist bis zu 311 Meter hoch und beherbergt wiederum einen See, auf dem es eine kleine Insel gibt. Die kleine Insel liegt in einem See auf einer Insel in einem See.
Auf Volcano Island, also der größeren Insel, leben auf 23 Quadratkilometern mehrere Tausend Menschen. Zehn Städte liegen hier und zahlreiche Ortschaften. Und genau das ist ein Problem, denn der Taal-Vulkan hat nicht nur eine ungewöhnliche Geologie, sondern ist auch derzeit aktiv.)
Die Küste des Vulkans Taal auf der Vulkaninsel ist völlig menschenleer.  Die Städte gegenüber der Vulkaninsel wurden zu Evakuierungszentren gemacht. Die Vulkaninsel selbst ist jetzt  "Niemandsland". Alle Häuser sind unter Vulkanasche begraben und nicht mehr zu reparieren. (s. im Video die verzweifelte Suche einiger Bewohner nach Habseligkeiten unter der dichten Ascheschicht) Die Regierung hat den Menschen nun strengstens verboten, dort zu leben. In den Evakuierungs-zentren erhielten die Menschen von der Vulkaninsel Taal provisorische Unterkünfte in Zeltstädte. Da alle Menschen von der Vulkaninsel nicht nur ihre Häuser, sondern auch ihre Lebensgrundlage verloren, mussten wir sie mit Lebens-mitteln und anderen notwendigen Dingen versorgen.
In der Stadt Balete in der Provinz Batangas, genau gegenüber der Vulkaninsel, wurden die Menschen von der Insel, um die wir uns kümmern, untergebracht.(s. Karte). Wir  und unsere Partner (die Projektgruppe Malabon als Sponsoren) waren die ersten, die dort die Menschen  mit lebensnotwendige Dingen versorgte. Wir versorgten 600 Familien mit einem Paket, das Schlafmatten, Decken, Handtücher, Moskitonetze, Lebensmittel wie Reis, Konserven, Nudeln, Milch, Kaffee, Toilettenartikel, Hygienesets für Frauen, Kekse und Cracker enthielt.
Wir waren tatsächlich zur rechten Zeit dort, um den Menschen in der Zeit ihrer großen Not zu helfen. Vielen Dank an Euch und euren Partnern. Es waren zu viele von ihnen in Not. Aber wir haben alle mehr getan, als es unser Budget in diesem Moment zuließ.
Ich brauchte einen Passierschein durch Calamba, um eine Befreiung von mehreren Mautgebühren zu erhalten, so konnte ich Geld sparen, denn ich hatte 3 Lieferwagen, 1 Pickup und einen Kombi vollgepackt mit  notwendigen Gütern dabei. Calamba liegt nördlich vom LakeTaal.
In einem nächsten Schritt wurde den Leuten psychologische Hilfe angeboten um ihre Traumata zu überwinden. Momentan werden sie auf Häuser verteilt, deren Besitzer bereit waren, sie aufzunehmen. Oder auf leerstehende Häuser und ungenutzte Regierungsgebäude für Polizei und Militär.
Zu der Zeit, als ich dort war, bat ich die Koordinatoren des Ministeriums für Sozialarbeit, nach der Traumabewältigung Programme zur Berufsausbildung und zum Erwerb des Lebensunterhalts zu planen. Zu diesem Zeitpunkt planten sie noch "zu planen", um ein Programm zur Selbstversorgung durchzuführen.
Seitdem habe ich Balete nicht mehr besucht.
Der Vulkan Taal nach dem Ausbruch

Liebe Malabonfreunde,
nachdem der Vulkan Taal weitestgehend zur Ruhe gekommen ist (die Warnstufe liegt jetzt bei 2), sieht man jetzt die Auswirkungen. Von der Nasa wurde folgender Bericht mit zwei Luftbildern veröffentlicht.
Klicke auf den untenstehenden Link. Man kann ihn ausdrucken, aber auch mit dem Übersetzungsprogramm von Deepl übersetzen: (https://www.deepl.com/translator)

 Taal Volcano emits plumes; new earthquakes 'signify magmatic activity:' Phivolcs
 ABS-CBN News
 Posted at Feb 03 2020 09:24 AM
 
Fishermen return to Taal Lake in Agoncillio, Batangas on January 30, 2020, days after residents were allowed to return within the 7-km danger zone during window hours due to the downgrading of Taal Volcano's alert level to 3.Mark Demayo, ABS-CBN

 MANILA - State seismologists on Monday said Taal Volcano emitted dirty-white to white steam-laden plumes, and volcanic earthquakes were recorded indicating "magmatic activity" that might lead to eruption.
 In its 8:00 am bulletin, the Philippine Institute of Volcanology and Seismology (Phivolcs) said its seismic monitoring network recorded at least 134 volcanic earthquakes since Sunday, which signified "magmatic activity beneath the Taal edifice that could lead to eruptive activity at the Main Crater."
 Philvolcs highlighted two seismic events, 4:20 am and 5:42 am which registered "respectively at magnitude 3.2 and 2.3, the first having been felt at Intensity IV in Laurel and Agoncillo and Intensity III in Lemery, Batangas."
 Taal Volcano also emitted "voluminous" plumes rising 800 meters high, with sulfur dioxide (SO2) emission recorded at an average of 97 tonnes/day on February 1, Phivolcs added.
 Alert Level 3 remains, and "entry into the Taal Volcano Island as well as into areas over Taal Lake and communities west of the island within a 7-kilometer radius from the Main Crater must be strictly prohibited."
 Phivolcs also warned against likely "steam-driven and even weak phreatomagmatic explosions, volcanic earthquakes, ashfall, and lethal volcanic gas expulsions" within Taal Volcano Island and nearby lakeshores.
 Phivolcs also advised pilots not to fly close to the volcano, as "airborne ash and ballistic fragments from sudden explosions and wind-remobilized ash may pose hazards to aircraft."
 
Die Nachrichten über den Ausbruch des Vulkan Taal in den deutschen Medien werden immer weniger zumal die Alarmstufe von 4 auf 3 veringert wurde und die ersten Familien in ihre Hütten zurückkehren. Aber wie und wovon soll man hier leben? Allein die Ernteverluste betragen 6 Millionen Euro.
Wie der nebenstehende Artikel zeigt, bleibt auch heute noch die Alarmstufe 3 und das Betreten der Vulkaninsel und der Gebiete oberhalb des Taa Sees sowie der Gebiete innerhalb eines 7 Kilometer Radius im Westen des Haupt-
kraters ist weiterhin streng verboten (nach Fr. Boy ein "no man's land").

Die folgenden Videos zeigen sowohl die Schönheiten der Region als auch die Auswirkungen des Ausbruchs.

HILFE - SPENDENAUFRUF - HILFE - SPENDENAUFRUF

Die philippinischen Behörden haben zu einer totalen Evakuierung von fast1Million Menschen in der Nähe der Hauptstadt Manila aufgerufen, nachdem der Vulkan TAAL am Sonntag, 12.01.2020, Asche bis zu 14 km in die Luft geschleudert hat. Das hat dazu geführt, dass das philippinische Institut für Vulkanologie die Alarmstufe auf 4 von 5 erhöht hat. Das bedeutet, dass eine Eruption stattfindet.
Unser Partner Fr. Boy und seine Helfer von der POP Foundation berichten, dass in der Zone von 14 km rund um den See alles mit einer dicken Ascheschicht bedeckt und jegliches Leben erloschen sei. (Bilder und Videos unter Google bzw. youtube, Stichwort "volcano taal").
Er bittet uns, eines der vielen bisher noch nicht erreichten Evakuierungszentren am Rande der 17 km Zone zu unter-stützen. 750 Menschen brauchen dringend Wasser, Dosennahrung, Decken, Schutzmasken, Schlafmatten, Moskitonetze. KOSTEN CA. 10.000 EURO

BITTE HELFT UNS DAS SCHICKSAL EINIGER MENSCHEN, DIE IHRE LEBENSGRUNDLAGE VERLOREN HABEN, ZUMINDEST EIN WENIG ZU ERLEICHTERN

BANKVERBINDUNGEN: Projektgruppe Malabon

VERWENDUNGSZWECK: VULKAN TAAL
(Bitte geben Sie Ihren Namen und Anschrift an.)

NEUES VOM VULKAN TAAL

GEFAHR EINER KATASTROPHE NOCH LANGE NICHT GEBANNT
Auch wenn der Ascheauswurf sich etwas verringert hat, ist die Gefahr für 1 Mio. Menschen, die in einem Radius von 17km rund um den Taal See mit dem gleichnamigen Vulkan noch lange nicht vorbei.  Der Leiter des Philippinischen Instituts für Vulkanologie und Seismologie (Phivolcs) sagte gestern, dass seit Sonntag mehr als 600 vulkanische Beben aufgezeichnet wurden, was auf einen anhaltenden Anstieg von Magma hindeutet. Er wies auch auf die hohe Konzentration von Schwefeldioxid (SO2) hin, was bedeutet, dass das Magma unterhalb von Taal aktiv entgast. Das SO2 wurde gestern mit 4.353 Tonnen gemessen.
Der Taal-Vulkan schwillt an, ein Teil ist gesunken und die gesamte Vulkaninsel ist leicht geneigt, was auf eine "Nachlieferung" von Magma oder geschmolzenem Gestein hindeutet, die an die Oberfläche steigt und einen mächtigen Ausbruch inmitten der anhaltenden Ruhepause ankündigt. Dies war laut dem philippinischen Institut für Vulkanologie und Seismologie der Fall, dessen Mitarbeiter sagten, Taal scheine sich "wieder aufzuladen". Phivolcs hat die Alarmstufe 4 beibehalten, was bedeutet, dass innerhalb von Tagen oder sogar Stunden ein zerstörerischer Ausbruch bevorsteht. "Aufgrund von Erdbeben und Bodenverformungen wird Magma von unten nachgespeist", sagte der Staatssekretär für Wissenschaft und der verantwortliche Mitarbeiter von Phivolcs, Renato Solidum Jr. Solidum sagte auch, dass die stille Aktivität unter dem Vulkan Taal die Landschaft der Vulkaninsel erheblich verändert hat. Er sagte, dass einige Teile des nordöstlichen Teils des Vulkans abgesenkt worden seien, während der gesamte Vulkan angewachsen sei. "Die Insel hat sich leicht geneigt, während sie geschoben wurde. Einige Teile auf der nordöstlichen Seite sind gesunken. Vielleicht stehen die Häuser dort bereits unter Wasser", sagte Solidum. Mariton Bornas, Leiter der Abteilung für Vulkanüberwachung und Eruptionsvorhersage bei Phivolcs, sagte, dass der Boden um den Vulkan außer im nordöstlichen Teil aufgestiegen sei. Das Anwachsen eines Vulkans signalisiert eine Ansammlung von Magma nahe der Oberfläche..

 
DORFBEWOHNER, POLIZISTEN HABEN 48 STUNDEN ZEIT, UM AUS DER GEFAHRENZONE DES VULKANS TAAL ZU FLIEHEN
 
(Consuelo Marquez - Reporterin / @CMarquez INQ INQUIRER.net / 09:25 PM 21. Januar 2020)
 
MANILA, Philippinen - Der Chef der Polizei von Calabarzon sagte, dass die Dorfbewohner, darunter auch Polizisten, nur 48 Stunden Zeit bekämen, um die 14 Kilometer breite  Gefahrenzone des Taal-Vulkans zu verlassen, da die Behörden eine "totale Abriegelung" oder eine Zwangsevakuierung in der Gegend durchführen würden. "Wir wurden von Phivolcs (Philippinisches Institut für Vulkanologie und Seismologie) 48 Stunden gegeben, so dass wir nach 48 Stunden auch unsere Polizisten dort zurückholen werden. Ich habe den Polizeichef angewiesen, in Ihren jeweiligen Stationen mit dem Zusammenpacken zu beginnen", sagte Brigadegeneral Vicente Danao Jr. der Reporterin in einem Interview. Über 500 Polizeibeamte sind dort im Einsatz", fügte er hinzu. Danao bemerkte auch, dass die Polizei ab Mittwoch beginnen werde, sich auf Anraten von Experten in Phivolcs aus der Gefahrenzone zurückzuziehen. Danao riet den Dorfbewohnern, ihre 48-Stunden-Frist einzuhalten, und sagte, hartnäckige Dorfbewohner sollten sich an einen Pfahl binden. "Wir werden sie [die Dorfbewohner] tragen. Wenn Sie nicht innerhalb von 48 Stunden abreisen wollen, ist es besser, sich einfach an einen Pfahl zu binden", sagte Danao, um die Dorfbewohner daran zu erinnern, die trotz Evakuierungsbefehlen in ihre Häuser zurückkehren. "Wir sind immer da, um den Dorfbewohnern bei der Rückkehr in die Evakuierungszentren zu helfen", sagte Danao. Der jüngste Bericht aus Phivolcs besagt, dass die unter dem Vulkan Taal aufgezeichneten Erdbeben möglicherweise ein Hinweis auf weitere Ausbrüche seien.
Aktuelle Videos auf youtube
 
 
 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü