Archiv 2021-2020 - Projektgruppe Malabon und Dritte Welt e.V. D-52531 Übach-Palenberg

Direkt zum Seiteninhalt

Archiv 2021-2020

Archiv
EREIGNISSE 2021

Am 18.  Nov. 2021 konnten wir unsere für das Jahr 2020 geplante Mitgliederversammlung coronabedingt mit einem Jahr Verspätung durchführen. Turnusmäßig anstehende Rechen-schaftsberichte und der Kassenbericht wurden einstimmig genehmigt. Auch die anstehende Wahl des  Vorstandes und der Revisoren brachte keine Überraschung: Alle, die bereits auf der Mitgliederversammlung 2018 (siehe Bild rechts) gewählt wur-den, wurden in ihren Ämtern einstimmig bestätigt. Trotz teils massiver Einschränkungen durch Covid, Delta, Omikron und Co sowohl  hier wie auch auf den Philippinen kündigte der Vor-stand an, im Rahmen seiner Möglichkeiten engagiert mit der Fortsetzung der Arbeit auf den Philippinen fortzufahren.
    17.12.2021

Liebe Malabonfreunde und -freundinnen,
nachdem Herbert mit Arman Cruz und Father Boy Kontakt auf-genommen hat, bestätigen sich unsere schlimmsten Befürchtun-gen. Der Taifun Rai hat  seinen Weg nach Bohol gefunden.
Dort stehen Hütten mittlerweile bis zu den Dächern unter Wasser! Einzig gute Nachricht: Die erstens angeschafften Fischerboote konnten nach Auskunft von Fr. Boy in Sicherheit gebracht werden.
 
Fr. Boy schreibt aktuell dazu:
Die lokale Regierung hatte nicht einmal einen Rettungsplan. Kein Rettungsboot, um die Menschen von den Dächern zu holen.
Ich plane, eine Gruppe von mitdenkenden Menschen zu organi-sieren. Die örtliche Regierung war untätig. Ihr Konzept für den bevorstehenden Zyklon war: 3 Tage keine Arbeit. Genau das.
Ihre Dummheit ist frustrierend.
Sie hätten den Damm vor dem Höhepunkt des Sturms öffnen müssen. Sie hätten die Niederschlagsmenge  ermitteln und das Wasser langsam aus dem Damm ablassen müssen, während der Sturm noch Tage entfernt war, wie auf dem Wetterradar zu sehen war.
Sie haben den Damm auf dem Höhepunkt des Zyklons geöff-net ohne die Menschen zu informieren.
Ich  war seit gestern Abend (dem Höhepunkt des Sturms) einfach nur sprachlos. Erst durch eure Nachricht bin ich zur Vernunft gekommen und habe mich der Realität gestellt.
Ich habe heute Nachmittag mit unseren Partnern gesprochen. Unsere Boote wurden rechtzeitig in Sicherheit gebracht.
Unsere Regierung hat einen Managementplan zur Verringerung des Katastrophenrisikos. Aber es scheint, dass er aus Leuten besteht, die von Politikern eingesetzt werden. Sie sind also vollgestopft mit Leuten, die nicht einmal die durchschnittliche Größe eines Gehirns haben, um gesunden Menschenverstand walten zu lassen. Niemand in der örtlichen Regierung nimmt Hilferufe entgegen, wie die der älteren Menschen, die bereits auf dem Dachboden waren, als das Wasser stieg. Gerade habe ich erfahren, dass ein gebrechlicher älterer Mensch auf dem Dach gestorben  ist.
Tut mir leid, dass ich meinem Frust Luft gemacht habe.“
(Hinweis: die nebenstehenden Bilder wurden uns von Klassenkameraden von Fr. Boy aus Bohol geschickt)
   16.12.2021 Weihnachtsbrief unseres Schriftführers Dieter W.

Liebe Mitglieder, liebe Malabonfreunde und -freundinnen!
Die Projektgruppe Malabon und Dritte Welt e.V. wünscht all ihren  Freunden, ihren Spendern und Sponsoren nach einem weiteren für uns alle schwierigen Jahr ein friedvolles und geruhsames Weihnachtsfest und viel  Glück, Erfolg und Gesundheit im Neuen Jahr.
Die Hoffnung, dass wir aus dem Abstandhalten wieder zu mehr Nähe kommen können, hat sich leider nur zum Teil erfüllt; und ein Ende ist angesichts neuer Corona-Varianten auch nicht wirklich abzusehen. Immerhin konnte unsere traditionelle Veranstaltung „Künstler für Malabon“, in diesem Jahr mit Werken von Armin Mueller-Stahl, auf Burg Rode Herzogenrath wieder stattfinden. Die unerwartet große Zahl an Besuchern machte wohl deutlich, wie sehr die Menschen sich nach solchen  Veranstaltungen sehnen.
Außerdem konnten wir unter Beachtung der Corona-Regeln unsere um ein Jahr verschobene Mitgliederversammlung incl. Neuwahlen des Vorstands und der RevisorInnen abhalten. Übrigens: Der neue Vorstand ist auch der alte; Herbert ist weiterhin unser 1. Vorsit-zender, Marlies Stellv. Vorsitzende.
Unsere große Bitte: Haltet uns auch nach mehr als drei Jahrzehnten gemeinsamer Arbeit Hand in Hand mit Fr. Boy und seinen Mitstreitern der POP Foundation in den Slums von Malabon und Tondo und auf der Insel  Bohol die Treue, damit wir auch 2022 unsere bisher erfolgreiche Arbeit  für unsere Brüder und Schwestern auf den Philippinen fortsetzen können. Ohne eure Unterstüt-zung ist diese Arbeit, die in erheblichem Maß durch das COVID 19-Virus hier wie auch auf den Philippinen sehr erschwert wird, wohl kaum möglich.
In einem vollkommen neuem Projekt ist die Schaffung einer Genossenschaft geplant, die Fischer zur Selbstversorgung (=Subsis-tenz) befähigen soll. Wenn sich das Projekt (auf Bohol) bewährt, werden im nächsten Jahr nach jeweils drei Monaten weitere zehn Fischerfamilien aufgenommen. Die  Fördergelder dienen der Anschaffung  von ein- und zweisitzigen Holzbooten und Netzen sowie der Bildung eines Kleinstunternehmens zur Direktvermarktung.
Wie wir soeben erfahren haben, hat die Aktionsplattform HS – ein Kreis hilft nach längerer Pause wieder Spenden ausgeschüttet; wir wurden zu unserer großen Freude mit 870,00€ bedacht!
Bernd und Doris Esser haben einen Bericht zur Arbeit unserer Projektgruppe für das Amtsblatt der Stadt Übach-Palenberg geschrie-ben; rechtzeitig zum Weihnachtsfest soll dieses an alle Haushalte in der Stadt verteilt werden. Ihr findet den Bericht (voraussichtlich ab dem 20.12.) unter https://www.uebach-palenberg.de/Rathaus-Politik/Aktuelles/Amtsblatt/.
Der Rotary Club Kerkrade – Herzogenrath – Eurode hat Herbert für sein  Engagement für die Menschen auf den Philippinen zum „Helden des Tages“  2021 gekürt; Herbert legt allergrößten Wert auf die Feststellung, dass  diese Auszeichnung nicht ihm alleine, sondern allen, die sich in der und für die Gruppe engagieren, gebührt! Details dazu findet ihr unter:  https://www.facebook.com/RCEurode/.
  7.11.2021
  
Eindrücke einer besonderen Ausstellung (D.W.)
Nach nahezu zwei Jahren ohne eigene Veranstaltungen, bedingt durch die Corona-Pandemie, konnte die Projektgruppe Malabon und Dritte Welt e.V. endlich wieder mit der Ausstellung KÜNSTLER FÜR MALABON auf Burg Rode Herzogenrath an die Öffentlichkeit treten. Als Schirmherr und gern gesehener Gast konnte Herzogenraths Bürgermeister Dr. Benjamin Fadavian gewonnen werden.
Als Künstler konnte diesmal Armin Mueller-Stahl gewonnen wer-den.     
Am Sonntag, 7.11.2021, fand die Vernissage statt, an der Mueller-Stahl (90), Maler, Schauspieler, Musiker und Schriftspieler, bedau-erlicherweise nicht teilnehmen konnte. Aber, Mueller-Stahl hat der Projektgruppe eine der Gruppe gewidmete Graphik („und er flog hoch auf der Stadt“) zukommen lassen. Diese wurde im Verlauf der Vernissage versteigert, aber dazu später mehr.
Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung unter Leitung von Dirk Barde, Musiklehrer am Städt. Gymnasium Herzogenrath, vom EURODE JUGENDORCHESTER (Städt. Gymnasium Herzogenrath). Auf dem Programm standen verschiedene Stücke Klezmer-Musik, die großen Anklang bei den Anwesenden fanden.
Herbert Schmerz, Vorsitzender der Projektgruppe, Reinhard Granz, Kuratoriumsmitglied Verein Burg Rode und ehemaliger Leiter des Städt. Gymnasiums und Bernd Esser, Schatzmeister der Projektgruppe, gestalteten eine umfassende Einführung in die Ausstel-lung; verwiesen wurde auf die schon traditionelle Reihe KÜNSTLER FÜR MALABON, diese unter tatkräftiger Mitwirkung des Aachener Kunst- und Verlagshauses de Bernardi, die Rolle der Burg Rode in diesem Kontext und nicht zuletzt natürlich auf Armin Mueller-Stahl und sein künstle-risches Schaffen.
Schirmherr Dr. B. Fadavian schritt sodann zur Versteigerung der Graphik „und er flog hoch auf der Stadt“, versehen mit der persönlichen Widmung „Für die Projektgruppe Malabon und Dritte Welt e.V. herzlich A. Mueller-Stahl“. Letztlich konnte die Graphik für die stolze Summe von 600,00 € die Besitzerin wechseln.
Sodann wurden die Besucher, unter ihnen viele, die erstmalig die Ausstellung KÜNSTLER FÜR MALABON besuchten, aufgefordert, bei Wasser, Kaffee und anderen Getränken, serviert von Schü-lerinnen des Städt. Gymnasiums, die ausgestellten Werke von A. Mueller-Stahl, die zu zivilen Prei-sen erworben werden konnten, zu genießen. Einzeln, oft aber auch diskutierend in Gruppen, bewegten sich die Besucher von Bild zu Bild; immer wieder fanden sich Besucher am Verkaufs-stand von Ricardo und Mo de Bernardi ein, um das eine oder andere Werk zu erstehen.
Währenddessen betreute Jürgen Dreschers, Mitglied der Projektgruppe, einen kleinen Verkaufs-stand, auf dem fair gehandelte Mangoprodukte angeboten wurden.
Wie auch in der Vergangenheit, wird ein erheblicher Anteil der Erlöse aus dem Verkauf der Bilder und der Mangoprodukte den von der Gruppe unter Mithilfe einheimischer Helfer, allen voran Fr.Boy Biliran, betreuten Projekte zugutekommen. Es sind dies das Haus der Gesundheit und das Schulprojekt, die pandemiebedingt z.Zt. nur eingeschränkt arbeiten können, das soeben auf-gestockte Projekt zur Betreuung von Straßenkindern und eine Beteiligung an einem Projekt zur Beschaffung von kleinen Fischerbooten und Zubehör auf der Insel Bohol mit dem Ziel, Selbstver-sorgung zu fördern.
Die positive Reaktion der Besucher machte deutlich, wie sehr sich die Menschen nach langer Abstinenz nach hochrangigen kulturellen Veranstaltungen sehnen.
 29.09.2021:   Fr. Boy berichtet
Auf unsere Nachfrage nach der gegenwärtigen COVID-19-Situation in Malabon berichtet Fr. Boy, dass die Situation sich im Moment verbessert hat, denn die Einschränkungen sind von Stufe 4 auf Stufe 3 gesunken. Ebenso ist Bohol von "Enhance Community Quarantine" auf "General Community Quarantine" heruntergestuft worden. Das bedeutet, dass nur noch die grundlegenden Gesundheitsvorschriften zu beachten sind, d.h. Tragen einer Maske, 'social distancing' (also Ab-standshaltung) und Händewaschen.
Er berichtet weiter, dass er die Zahl der Stipendiaten und Straßenkinder erhöhen kann. Wir werden in der nächsten Mitgliederversammlung einen entsprechenden Antrag stellen.
Auf Bohol können wir das Skills Training wieder aufnehmen. Fr. Boy wird uns demnächst den Pro-jektplan für Bohol zusenden.
Bezüglich der Straßenkinder teilt er mit, dass sie Kopien von Lerneinheiten bekommen, die von den Lehrern verteilt und am Ende der Woche eingesammelt werden. Seine Helfer kochen weiterhin die Mahlzeiten, weil die Kinder die Hütten nicht verlassen dürfen.
Nach dem verheerenden Feuer in "Riverside", bei dem die Familien unserer Straßenkinder ihr gan-zes Hab und Gut verloren haben, (s. Bilder und Berichte weiter unten) sind sie zurück am Fluss-ufer. Sie sammeln Materialien und „bauen“ sie zusammen, um sich notdürftig zu schützen.
Leider kann das Basisgesundheitshaus seine Arbeit noch nicht wieder aufnehmen. Fr. Boy würde gerne die Klinik wieder eröffnen, aber bis jetzt konnten sie keinen freiwilligen Arzt finden. Und während der Pandemie dürfen keine Versammlungen stattfinden. Er wird mit Sister Dina, der Ko-ordinatorin der Clinic, das weitere Vorgehen besprechen.
 14.09.2021

zunächst beunruhigende Nachrichten über rasant steigende Infektionszahlen aus Malabon,
   aber dann ...




... doch dann teilt uns Fr. Boy heute mit, dass die Ver-sorgung unserer Straßen-kinder mit einer wamen Mahlzeit wieder aufgenom-men wurde.

 Am 10.09. haben wir Bert am Aachener Rathaus um 8:02 auf seiner zweiten Non-Stop Fahrt von Aachen nach Görlitz verabschiedet.

Das Video zeigt unsere Stras-senkinder aus den Slums von Malabon/Tondo vor dem Lock-down im April. Jetzt dient es unserem Unterstützer Bert Vohn vor seinem 2. RACE ACROSS GERMANY (Non-Stop von Aachen nach Görlitz) am 10.Sept. als  Aufruf, sein Unterfangen mit einer Spende zu motivieren. Jeder Cent ist legales Doping für Bert. Infos unter
     
Ihr erinnert Euch noch an das Husarenstück, als Bert Vohn im letzten Jahr mutterseelenallein non-stop mit dem Rad von Aachen nach Görlitz gefahren ist? Alleine deshalb, weil das RAG (=Race Across Germany Rennen durch  Deutschland) corona-bedingt kurzfristig abgesagt wurde.
 
Mit einem Jahr Aufschub wird das Rennen nun am 10. Sept. 2021 nachgeholt; Start in Anwesenheit der Oberbürgermeis-terin Fr. Sibille Keupen: Aachen ab 8:00 Uhr; Zahl der Teilehmer: 35 Starterinnen und Starter.
 
Und  was bezweckt Bert Vohn damit? Wie schon im letzten Jahr lässt er sich  sponsern, auch diesmal wieder für „unsere“ Straßenkinder in Malabon!!
  
Wie ihr Euch mit einer Spende daran beteiligen könnt, findet Ihr auf unserer Homepage oder unter https://miles4malabon.de
  31.08.2021

Wieder schlechte Nachrichten von Fr.Boy bezüglich des kompletten Lockdowns in Manila bis zum 7. Sept. und die Auswirkungen auf un-sere Projekte:
"No meals. no homeschooling. its a stand still. Hospitals here are full. It is not good. we'll see after sept 7. we might be able to do videos. i will resend you some pics. i will inform you when we need more funds. our situation is stressful. socio-economic-politcal...is volatile.... Praying & hoping  for good still to come.  take care"
  29.08.2021: Neue Nachrichten von Fr. Boy
Auf unsere Nachfrage, was die neuen Covid-19 Zahlen für unsere Projekte bedeuten, antwortet er:
It means only essential workers are allowed to travel to do essential job for health workers, food, & services. No masses & religious gatherings, no gymns, shops, no dinings in, no sports… there are check points. They do random checks. Essential workers are to show identifications & proof.
Unfortunately there are 16 positive individuals in the area of our children outreach. I asked how many among the families of our children. They are not allowed to give names due to the “data privacy law”.

Am 10.09. startet Bert Vohn eine weitere Aktion zugunsten unserer Straßenkinder. Hier könnt ihr in seinem Blog nicht nur die aktuellen Infos erfahren, sondern auch spenden:
(das Video rechts zeigt seine Vorbereitungsfahrt über 200km)
  12.08.2021:  Neue Nachrichten von Fr. Boy aus Malabon
Aufgrund des Anstiegs der COVID-19-Fälle wurde in der letzten Woche erneut eine Ausgangs-sperre verhängt. Unsere Koordinatorin und ihre Helfer dürfen erst ab dem 20. August das Ernäh-rungsprogramm für die Straßenkinder weiterführen. Hoffentlich hat sich bis dahin die Situation verbessert.
Unser Livelihood-Programm zur Spülmittelhestellung für die Frauen kann durchgeführt werden und hat begonnen. Um sie zu motivieren, habe ich bei der Herstellung von Geschirrspülmittel mitge-macht. Diejenigen, die an der Schulung teilgenommen haben, verkaufen diese neben der Verwen-dung zu Hause. (Bilder und Video weiter unten).
Unsere Stipendiaten haben sich für das nächste Semester eingeschrieben. Das Online-Lernen wird diesen Monat beginnen. Ja, sie werden dank der Laptops besser für das Studium gerüstet sein (Bilder und Video s.u.).
Die Straßenkinder sind weiterhin im Home-Schooling. Jeden Montag erhalten sie in der Schule Mo-dule zum Mitnehmen, und die Lehrer sammeln die ausgefüllten Arbeitshefte am folgenden Montag ein und geben einen weiteren Satz für die darauf folgende Woche aus.

(PS: Fr. Boy hat auch die Abrechnung für das Schuljahr 2020/21 geschickt. Bei Interesse: nähere Auskunft bei Herbert Schmerz, Tel 02406-5280, 015117480539)
10.07.2021

Bitte unterzeichnet die Petition von MISSIO "Schützt Kinder vor sexuellem Online-Missbrauch"

Fr. Shay Cullen (Foto:MISSIO) hat die Petition bereits unterschrie-ben. Folgt bitte seinem Beispiel. Mit Fr. Shay und seiner PREDA Organisation verbindet uns seit vielen Jahren eine enge Partner-schaft. Auf unsereren Veranstaltungen verkaufen wir nicht nur die fairgehandelten Mango-Produkte von PREDA. Wir hatten in der Vergangenheit auch mehrmals die AKBAY-Preda Theatergruppe mit ihrem Musical "ONCE WE HAD A DREAM" in unserer Region zu Gast. Darüber hinaus wurde aufgrund unserer Initiative Fr. Shay 2017 mit der Martin-Buber-Plakette ausgezeichnet. Unvergesslich ist auch sein Besuch bei der Eröffnung der Ausstellung "Künstler für Malabon" auf Burg Rode mit großformati-gen Bleistiftzeichnungen der Künstlerin INK, die in großartiger Weise die Situation der Straßenkinder dargestellt hat

Für unser Engagement für die Straßenkinder in Malabon sind wir vor vielen Jahren mit dem Schutzengel-Schild von MISSIO augezeicnet worden.
Wir würden uns freuen, wenn auch viele von Euch "Schutzengel" werden, indem Ihr die Petition unterschreibt.
  25.06.2021
Nach der Brandkatastrophe in Riverside schickt uns Fr. Boy eine Auflistung der Kosten für ein Notfall-Paket:
 
   We need ₽500 per pax. for 100 packs.
   Blanket                 86
   Towel                   65  
   Mosquito Net       100   
   5 canned goods     87.75
   1 big bottle of mineral water   20
   1 cooking oil            0.50
   1 soy sauce           38.25
   2 Sandwich spread 30
   2 Arroz Caldo         60
   Packing bags            5                                    

   Total: ₽ 502.5 100 packs. ₽ 50,205 ( €861.64)
   davon für Lebensmittel: P. 22,100 ( €380)

Nach den Nachrichten und Videos haben die ganzen Namen rund um die Brandkatastrophe mehr als verwirrt. Wir haben deshalb Fr. Boy noch einmal kontaktiert, um in Erfahrung zu bringen, wo denn nun unsere Straßenkinder "wohnen". Das Gebiet hat tatsächlich den Namen "RIVERSIDE", da die Bewohner hier informell ihre Hütten gebaut haben. Zum Barangay San Raffael gehören Tondo Balut, Navotas, Malabon, Kalookan.
(Auf Google Maps https://www.google.com/maps/@14.6401377,120.9621016,14z  ist das Gebiet gut zu sehen) Unten die Karte mit dem Ausschnitt nach Open Street Map.
Auf unsere Frage, wie es jetzt weitergeht auch bezüglich der Finanzierung schreibt  er:
"Die  Familien unserer Brandopfer sind vorübergehend in der Schule  untergebracht. Sie werden jetzt damit beginnen, ihre Hütten in der  Gegend am Fluss zu bauen. Wir werden das Ernährungs-programm weiter durchführen, sobald sie sesshaft geworden sind. Oder wir geben die Mahlzeiten in der  Schule aus. Auf jeden Fall werden wir das Straßenkinderprogramm  fortsetzen."
   19.06.2021
Schon wieder eine traurige Nachricht aus Malabon.
Fr. Boy berichtet um 16:31 Ortszeit von einer Feuers-brunst in Riverside in den Grenzen von
Dagan Dagatan Malabon, Navotas, Kalookan u. Balut Tondo, die die Behausungen der Slumbewohner zerstört hat. 500 Familien sind be-troffen, darunter unsere
100 Straßenkinder.
Das Feuer breitete sich auf-grund des heißen Wetters und der leichten und feuer-gefährlichen Baumaterialien der Hütten schnell aus. Die Menschen hatten keine Zeit mehr, ihr Hab und Gut zu retten.
Fr. Boy ist furchtbar ver-zweifelt.
Er muss jetzt einschätzen, welche Bedürfnisse die Men-schen vorrangig haben.
Glücklicherweise sind keine Personen tot oder verletzt. Die Bewohner retteten die Kinder und älteren Men-schen. So hatten sie Zeit, ein paar persönliche Gegen-stände herauszuholen.
Nach seinen letzten Infor-mationen schlafen jetzt alle auf den Gehwegen oder fin-den Unterschlupf in der Schule und im Dorfzentrum - auf dem Betonboden lie-gend. Sie werden jetzt un-ter anderem Decken und Moskitonetze brauchen.
 
Wir haben Fr. Boy und sei-nen Mitstreitern sofort un-sere volle Unterstützung zu-gesagt.

1.Video vom Feuer in St. Raphael, wo unsere Straßen-kinder "wohnen"

Weitere Videos findet ihr bei YouTube, wenn ihr unter 'Su-chen'
1070 2nd alarm riverside san raphael navotas city june18 2021 eingebt
 18.06.2021
Sis Dina schickt uns folgende traurige Nachricht:
I would like to inform you that Dr Precioso Lazo, the first dentist who set up our free dental clinic in 1987, passed today. He is also the father of our two other dentists Maricel and Trin-kette Lazo.
(die nebenstehenden Bilder zeigen Dr. Precioso und seine Familie, Maricel (r.) und Trinkette (r. neben ihm).
Dr. Precioso gehörte zusam-men mit Dr. Fidel zu den Ärzten der ersten Stunde. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie.
 26.05.21 Fr. Boy informiert uns über die aktuelle Coronasituation auf den Philippinen

Liebe Malabonfreunde,
unser HAUS DER GESUNDHEIT  liegt z.Zt. im coronabedingten Dornröschenschlaf. Was läge da näher,  als es in die Impfkampagne einzubinden; wir könnten die Räumlichkeiten bereitstellen, ebenso eine Ärztin und Hilfspersonal. Auch die  Bereitstellung von Impfdosen sollte mit unserer Hilfe möglich sein.
Wir haben diese Idee Fr. Boy unterbreitet.
 
Er hat uns umgehend dazu mitgeteilt:
Euer  Vorschlag ist lobenswert. Im Moment ist er jedoch nicht durchführbar, da die Regierung für die Impfstoffe bezahlt und die Impfungen direkt  verwaltet. Sie wird kostenlos verabreicht. Die Impfungen werden für Frontliner, Senioren, Menschen mit Komorbiditäten, für Arme und Bedürftige verabreicht. Man muss sich nur einschreiben lassen. Dann  wird die Verfügbarkeit von Impfstoffen bekannt gegeben. Die Leute können  sich einfach in der Schlange im nächsten Impfzentrum anstellen.
Ich  werde vielleicht in naher Zukunft auf euren Vorschlag zurückkommen, wenn die Regierung alle Mittel für kostenlose Impfstoffe ausgegeben hat und die Regierung Genehmigungen für private Einrichtungen erteilt, um sie zu kaufen.
 
Einteilung der Berechtigten in 3 Gruppen
A4:  Frontline-Personal in notwendigen Bereichen, einschließlich  uniformiertes Personal und solche in Arbeitssektoren, die von der IATF*  während der ECQ* als notwendig erachtet werden.
A5: Bedürftige Bevölkerung
B1: Lehrer, Sozialarbeiter
B2: Andere Staatsbedienstete
B3: Andere notwendige Arbeitskräfte
B4: Soziodemografische Gruppen mit deutlich höherem Risiko außer Senioren und Ureinwohnern
B5: Überseeische philippinische Arbeiter
B6: Sonstige übrige Arbeitskräfte
C: Rest der philippinischen Bevölkerung
 
Die  Prioritätengruppen für die Impfung basieren auf den aktuellen Fällen, der Ansteckungsrate pro 100.000 Einwohner in den letzten vier Wochen und der Bevölkerungsdichte sowie auf der Bereitschaft der lokalen Behörden bezüglich der Einrichtung von Impfstellen und der Aufstellung von Lieferketten.
Die erste Impfstofflieferung aus der COVAX-Anlage, die von der Weltgesundheitsorganisation geleitet wird, wird 117.000 Dosen von Pfizer-BioNTech umfassen.
Die  Regierung sagte, dass die Dosen von Pfizer für COVID-19 dedizierte  Krankenhäuser, COVID-19 Überweisungskrankenhäuser, DOH-eigene  Krankenhäuser, lokale Regierungskrankenhäuser, Krankenhäuser für uniformiertes Personal und private Krankenhäuser zugeteilt werden.
Die  Regierung geht jetzt über das ursprüngliche Ziel hinaus, d.h. Impfstoffe für 70 Millionen Filipinos im Alter von 18 Jahren und älter zu kaufen. Die Duterte-Regierung verhandelt über Impfstoffe, die für 92  Mil-lionen Menschen oder 184 Millionen Dosen gut sind, was zwei Anwendungen pro Person entspricht.
 
*  leider können wir Euch nicht sagen, was sich hinter diesen Kürzeln verbirgt; eine Netzrecherche brachte keine zufriedenstellende Ergebnisse
 
Jetzt  wissen wir Genaueres und können somit am Ball bleiben und entscheiden, wenn Boy uns informiert. Sollte die Regierung die in Fr. Boys Mail  angeführten Pläne tatsächlich umsetzen können, so wäre sicher schon viel für die Menschen getan, hoffentlich auch für die große Schar der Armen.
 
Manatiling malusog! Bleibt gesund!
 15.05.2021: Bert Vohn hat es geschafft

In Zeiten von Corona können wir wieder einmal auf die Unterstützung des Herzogenrather Ultra-Bikers Bert Vohn und seiner miles4malabon Aktion setzen.
Bis vor einigen Tagen hatte er noch mit seinen Sponsorentouren (u.a. mit seiner Solofahrt von Aachen nach Görlitz) insgesamt 8.634 € für die Versorgung unserer 100 Straßenkinder "erstrampelt".
Weil auch das Race Across Germany auf den September verschoben worden ist, kam ihm die Idee an der "Everesting Challenge" teilzunehmen (wir haben darauf weiter unten hingewiesen). Als Motivationshilfe, um sich zu dem Event anzumelden, fehlten ihm also 215 € bis zum Gipfel des Mt. Everest. Auf seiner Homepage https://miles4malabon.de hat er die Herausforderung angekündigt und einen Livestream auf YouTube ge-schaltet, so dass man seine virtuelle Fahrt verfolgen konnte. Gegen 8.00 Uhr Freitag morgen ist er gestartet und gegen 18.00 Uhr schrieb er in seinem Blog:
8850m auf dem Gipfel.
So, das Everesting ist geschafft. Jetzt runter rollen, und noch bis zur Spendensumme von 9132 einfach weiter…
Was er vorher selber nicht geglaubt hat - weil er wenig trainiert hat - war geschafft: Bis gestern abend konnte er bisher 548,00 € für unsere Straßenkinder sammeln. Er ist sich sicher, dass "da noch der ein oder andere Euro als Belohnung dazu kommt".
Lieber Bert, große Anerkennung und im Namen der Straßenkinder, die besonders unter der Pandemie leiden, herzlichen Dank für deine tolle Aktion

Am 12.05. zeigte das ZDF in seinem Auslandsjournal ei-nen beeindruckenden Bei-trag über die Situation der Straßenkinder während des Lockdowns in den Slums von Manila.
   14.05. Neues aus Malabon
Fr. Boy schickt uns neue Bilder und Infos zur Versorgung unserer Straßenkinder:
  
Inhalt der Lebensmitteltüte für jedes Straßenkind
1 Laib Brot, ergibt 10 Sandwiches mit 2 Tütchen Ladies Choice Bacon Sandwich Spread (Brotaufstrich)
2 Tassen heißes Arroz Caldo, gut für 2 Mahlzeiten (Arroz Caldo bedeutet heißes Huhn mit Reisbrei, es ist ein Fertiggericht in der Tasse, man gibt einfach heißes     Wasser dazu und in 3 Minuten ist es fertig
3 gekochte Eier
 
Kosten:
1 Laib Brot          ₽ 35
2 Brotaufstrich    ₽ 30
2 Arroz Caldo      ₽ 60
3 Eier                 ₽ 18
Gesamt              ₽ 111 (1,92 € – für 100 Straßenkinder 192,00 €)
 
Fr. Boy merkt dazu an: "Fertiggerichte sind teurer und nicht gesund, wenn sie oft gegessen werden. Unsere gekochten Mahlzeiten sind gesund und nahrhaft, kosten aber weniger. (und weiter) Letzte Woche haben wir 500 Kilo Reis geschickt, gut für 8 Tage Essen. 5 Kilo für jedes der 100 Kinder.
(er ergänzt) Die Koordinatorinnen kochen die Mahlzeiten ab nächsten Montag wieder selber."
Das erste Bild zeigt die Koordinatorinnen mit den Lebensmittelpaketen.
 
10.05.2021
Bert Vohn trotzt auf diese Art der COVID-19 Pandemie und sammelt weiterhin Spenden für unsere Straßenkinder

Bislang konnte ich 8634 Euro sammeln. Der Mount Everest ist 8848 Meter hoch. Fehlt also nicht mehr viel. Sollte bis zum 13. Mai diesen Spendenbetrag erreicht werden, werde ich am 14. oder 15. Mai an der „Everesting on Everest“ Challenge teilneh-men. Virtuell geht es auf der Online-Plattform RGT darum eben jene Höhenmeter am Stück während einer Radfahrt zu erklimen. Mehr Information unter: https://www.rgtcycling.com/everesting-on-everest/ und https://everesting.cc/virtual-everesting-rules/. Dann gibt es dazu ebenfalls einen Liveblog und Information von „unterwegs“, eventuell auch wieder ein Livestream. Um die entsprechenden Höhenmeter zu erreichen, müssen dabei 9 Runden a 25,4 km mit durchschnittlich 8 % Steigung, also insgesamt ca. 228 km gefahren werden.
Selbstverständlich halte ich euch während des Events auf dem Laufenden.

Hier noch der direkte Link zum Spenden:

  07.05.2021
 Heute in den HEINSBERGER /AACHENER NACHRICHTEN zur Pandemie auf den Philippinen:
 
Manila. Der philippinische Staatschef Rodrigo Duterte hat die Festnahme von  Mitbürgern ange-ordnet, die ihre Corona-Schutzmaske nicht ordnungsgemäß tragen. Angesichts steigender Infek-tionszahlen waren die Corona-Auflagen in der Hauptstadt Manila und den anliegenden Regionen Ende März verschärft worden. Seitdem wurden tausende Menschen wegen Verstößen bestraft. Ein Mann war gestorben, der wegen Verstoßes gegen die Ausgangssperre hundert Kniebeugen machen musste. (afp)“
im Mai 2021: Neues von Fr. Boy und Bert Vohn
   
Fr. Boy informiert uns darüber, dass der Vulkan Taal wieder ausgebrochen ist und schickt uns eine kurzes Video auf YouTube.
Aber es gibt keinen Grund zur Beunruhigung, es ist nur die Warnstufe 2 ausgerufen worden.
(ihr erinnert euch an unsere Hilfsaktion im Januar 2020)
Die Versorgung der Straßenkinder ist noch wie vor sehr schwierig. Die Inzidenzzahlen sind immer noch sehr hoch und es besteht ein kompletter Lockdown. Obwohl die drei Koordinatorinnen aus der Quarantäne entlassen sind, dürfen sie noch nicht die Mahlzeiten für die Kinder kochen. Fr. Boy besorgt also immer noch 10 Säcke Reis und verteilt 5 Kilo jeweils für 100 Kinder.

Bert Vohn berichtet, dass das Race for a Reason stattgefunden hat. Er hat in seinem Blog darü-ber berichtet:
Leider gibt es bisher keine Information, wie viele Spendengelder zusammengekommen sind.
Auch in diesem Jahr will er zugunsten unserer Straßenkinder am Race across Germany teilneh-men. Bisher ist das Rennen noch nicht abgesagt. Er selber sieht das momentan sehr kritisch, ob es zu diesem Zeitpunkt stattfinden kann.
Ein eventueller Ersatztermin steht jedenfalls schon einmal fest, es wäre der 10. September.
Umtriebig wie Bert nun einmal ist, hat er sich, wenn das RAG nicht stattfinden kann, eine andere Möglichkeit überlegt, Interesse bei möglichen Spendern zugunsten unserer Straßenkinder zu wecken. "Eventuell erst einmal eine Abstimmung, welches Event oder welche Aktivität ich durchführen soll. West nach Ost, Nord nach Süd, einmal drum rum, oder einfach so etwas wie
1 Euro/km für den Rest des Jahres. Mal sehen."

An dieser Stelle, schon einmal vielen Dank, Bert, für deinen Einsatz - in welcher Form auch immer - für unsere Straßenkinder.

 07.04.21: Neue Nachrichten von Fr. Boy
Fr. Boys Nachrichten sind keine guten:
"Unsere Straßenkinder sind im totalen Lockdown. Es herrscht eine Ausgangssperre von 18 Uhr bis 5 Uhr morgens. Niemand darf das Haus verlassen. Zuwiderhandelnde werden verhaftet. Es ist, als ob wir uns im Kriegszustand befänden. Um 18 Uhr heulen der Sirenen durch die Straßen.
Die Ausgangssperre hat aber keine Auswirkungen auf unser Ernährungsprogramm, obwohl 3 unse-rer 5 Koordinatorinnen, die das Essen & die Mahlzeiten zubereiten, an COVID-19 erkrankt sind. Sie befinden sich z.Z. in einer Quarantäneeinrichtung. Ich werde Reis schicken, um ihn in den Hütten zu verteilen. Das ist das einzige, was wir im Moment tun können.
Unser Dilemma ist eher, dass wir keine Leute haben, die das Essen zubereiten."

Gerade jetzt um 10:48 schreibt er: "Wir können wahrscheinblich kommenden Montag die Zuberei-tung der Mahlzeiten wieder aufnehmen. Eine von den drei Koordinatorinnen weist keine Symptome auf, eine nur milde und die dritte wird morgen aus der Quarantäne entlassen."
Liebe Mitglieder, Freunde, Förderer und Unterstützer der Projektgruppe Malabon und Dritte Welt e.V.,
die Corona Infektionszahlen steigen nicht nur bei uns in Deutschland, sondern auch auf den Philip-pinen weiterhin an. Darum feiern wir Ostern in diesem Jahr mitten im verlängerten Corona-Lock-down, der in Malabon noch viel strenger ist als bei uns.
Daher unsere Bitte zu Ostern:
Lasst uns einfach auf „Verzichten“ und Ostern „zu Hause“ ein.
Lasst uns einfach auf ein MITEINANDER FÜR EINANDER DA SEIN ein.
Genau jetzt ist die Zeit, noch mehr füreinander und miteinander da zu sein, denn die Pandemie trifft vor allem die ärmsten Menschen, nicht nur hier in Deutschland, sondern vor allem auch in Malabon besonders hart, denn Viren kennen keine Grenzen. Nur mit gemeinschaftlicher Fürsorge und Solidarität verhindern wir, dass das Coronavirus uns und damit die Welt noch mehr zum Schlechten verändert.
Auch wenn wir z.Z. keine Veranstaltungen durchführen können, um auf die Situation gerade jetzt während der Pandemie in Malabon und Tondo aufmerksam zu machen, geht unsere Arbeit, wenn auch eingeschränkt, in unseren Projekten weiter, trotz aller Herausforderungen!
Unsere Bitte zu Ostern:
Lasst uns über den eigenen Tellerrand schauen und sehen, dass es vielen noch viel schlechter geht als uns. Die Menschen in den Slums von Malabon und Tondo brauchen Eure Unterstützung
 
Wir freuen uns über Eure Spende, damit wir die Zukunft unserer Projekte sichern können.

FROHE OSTERN wünscht Euch die Projektgruppe Malabon.

Wir freuen uns über Eure Spende, damit wir die Zukunft unserer Projekte sichern können.
Spendenkonto:
Volksbank eG Heinsberg
IBAN: DE21 3706 9412 1701 3290 11
Mga minamahal na miyembro, kaibigan, promoter at tagasuporta ng pangkat ng proyekto Malabon at Third World E.V.,
Ang mga numero ng impeksiyon ng Corona ay patuloy na nagdaragdag hindi  lamang sa Alemanya, kundi pati na rin sa Pilipinas. Iyon ang dahilan kung bakit ipinagdiriwang natin ang Pasko ng Pagkabuhay sa taong ito sa  gitna ng pinalawak na Corona-Lockdown, na maraming mas mahigpit sa Malabon kaysa sa amin.
Samakatuwid ang aming kahilingan para sa Pasko ng Pagkabuhay:
 
Ilagay lang natin tayo sa "paggawa" at Easter "sa bahay".
Lamang ipaalam sa amin para sa bawat isa para sa bawat isa.
 
Eksaktong ngayon ay ang oras upang maging higit pa para sa bawat  isa at sa bawat isa, dahil ang pandemic ay nakakatugon lalo na ang mga pinakamahihirap na tao, hindi lamang dito sa Aleman-ya, ngunit lalo na sa Malabon lalo na mahirap, dahil alam ng mga virus ang walang limitasyon.  Sa pamamagitan lamang ng pangangalaga at pagkakaisa, pinipigilan natin ang Coronavirus mula sa atin at sa gayon ang mundo ay higit pa sa masama.
Kahit na kami z .. Walang mga kaganapan ang maaaring gawin upang maakit  ang pansin sa sitwasyon, lalo na sa panahon ng pandemic sa Malabon at  Tondo, ang aming trabaho ay patuloy, kahit na pinaghihigpitan, sa aming  mga proyekto, sa kabila ng lahat ng mga hamon!
Ang aming kahilingan para sa Pasko ng Pagkabuhay:
Tingnan natin ang iyong sariling plato at makita na marami pa rin ang  mas masahol pa kaysa sa amin. Kailangan ng mga tao sa slums ng Malabon  at Tondo ang iyong suporta
Inaasahan namin ang iyong donasyon upang ma-secure namin ang hinaharap ng aming mga proyekto.
 
Hinihiling ka ng Happy Easter ang proyekto ng Malabon.
Dear members, friends, sponsors and supporters of the Malabon and Third World Project Group e.V.,
Corona infection figures continue to rise not only here in Germany but also in the Philippines. That is why we are celebrating Easter this year in the middle of the extended Corona lockdown, which is even stricter in Malabon than here.
Hence our request for Easter:
Let's just agree to "do without" and celebrate Easter "at home".
Let's just agree to BE THERE FOR ONE ANOTHER.
Right now is the time to be there even more for each other and with each other, because the pandemic is hitting the poorest people especially hard, not only here in Germany, but especially in Malabon, because viruses know no borders. Only with mutual care and solidarity can we prevent the coronavirus from changing us, and thus the world, even more for the worse.
Even though we are currently unable to organise activities to draw attention to the situation in Malabon and Tondo during the pandemic, our work in our projects continues, however limited, despite all the challenges!
Our request for Easter:
Let us look beyond our own horizons and see that many people have it much worse than we do.
The people in the slums of Malabon and Tondo need your support.
We would be happy about your donation so that we can guarantee the future of our projects.

The Malabon Project Group wishes you a HAPPY EASTER.

We appreciate your donation so that we can guarantee the future of our projects.
Account for donations:
Volksbank eG Heinsberg
IBAN: DE21 3706 9412 1701 3290 11

Neues von Bert zugunsten unserer Straßenkinder
  
 RIDE FOR A REASON MARCH 2021
  
  • Beitrags-Autor:Bert
  • Beitrag veröffentlicht:7. März 2021
   
Der Frühling kommt und Zeit für eine  neue Herausforderung. Ich habe mich gerade für die Herausforderung „Ride  for a Reason“ angemeldet, https://orbit360.cc/ride-for-a-reason/. Bis Ende März besteht die Heraus-forderung darin, entweder 180 km oder 360 km auf einmal zu fahren (Pausen sind natürlich erlaubt). Der spendenbasierte Eintrittspreis wird zur Unterstützung von Wohltätigkeitsorganisationen im Zusammenhang mit dem Radfahren verwendet.
   
Ich habe mich noch nicht entschieden, ob  ich mich für die 180 oder 360 Herausforderung entscheiden werde. Dies hängt hauptsächlich von den Wetterbedingungen ab. Wenn die Tage wärmer  und trockener werden, ist die 360-Herausforderung ziemlich verlockend. Mal sehen, in welcher Stimmung ich in 2-3 Wochen sein werde, wenn ich es versuchen werde.
   
Bitte unterstützt auch in 2021 das Vorschulprogramm in Malabon, für das ich 2020 genügend Mittel sam-meln  konnte, um die Anzahl der Kinder um weitere 40 bis auf jetzt 100 Kinder zu erhöhen. Jedes Kind erhält jeden Tag eine warme Mahlzeit, Aufmerksamkeit, Erziehung und Fürsorge!
   
Du kannst einen Unterschied machen!

Unter https://miles4malabon.de/de/ride-for-a-reason-march-2021/ erfahrt ihr mehr über seine Aktion und könnt sie motivierend kommentieren.

20.01.21: Fr. Boy informiert über die aktuelle Situation in Malabon

Nach Ansicht des philippini-schen Bildungsministeriums bleiben auch hier die Schüler während COVID-19 Pandemie auf der Strecke.
Sie arbeiten zwar mit Arbeits-blättern, die von den Lehrern ausgeteilt und am Ende der Woche eingesammelt werden. Allerdings werden einige Ar-beitsblätter durch die Regenzeit und Taifune beschädigt.
Die Schüler in den öffentlichen Schulen scheitern vor allem am Leseverstehen. Somit ist es fast unmöglich, zu lernen.
Eine Reihe von Eltern haben sehr niedrige Lese- und Schreib-kenntnisse. "Wenn Eltern, die Analphabeten sind, sich aber an der Bildung ihrer Kinder beteiligen wollen, stoßen sie auf viele Schwierigkeiten. Der Unterricht während der Pandemie in öffentlichen Schule ist zum Scheitern verteilt. Die Schüler haben nicht die richti-gen Geräte und Medien, das Internet ist schlecht und teuer. Wir haben das schlechteste Internet und das teuerste in Asien."
Das Ernährungprogramm für die Straßenkinder findet weiter-hin statt. Die Koordinatoren ha-ben es bisher gut hinbekom-men. Das Programm wird auf jeden Fall fortgesetzt. Die Kids brauchen eine gute Ernährung ganz besonders in dieser Zeit der Wirtschaftskrise.

WHAT A GREAT JOB YOU DID, Bert !!

12 Stunden zu Hause umgeben von ganz viel Technik sich auf dem Rennrad virtuell im Rahmen der World Time Trial Championships durch die Wüste Kaliforniens zu quälen - da muss man den Hut vor ihm ziehen. Noch liegen keine offiziellen Plazierungen vor. Nach internen Informationen hat Bert ca. 400 Kilometer mit einem Schnitt von 33 km/h zurückgelegt und in seiner Altersklasse (50+) den 2.Platz belegt.
Leider konnten wir über die Medien hier in der Städteregion Aachen keine Reklame für seinen tollen Einsatz machen, schade.
Trotzdem hat er bisher schon einen tollen Spendenbetrag von 1800€ "erradelt".      
Wer Bert für sein Engagement noch belohnen will kann das tun unter https://miles4malabon.de/startseite

Letzte Infos von Bert

2. Nachricht: Morgen geht es los! / Tomorrow we go!
Am morgigen Sonntag, den 17. Januar, geht es um 6 Uhr morgens los beim vWTTC, der 12h Chal-lenge.
Regelmäßige Updates gibt es in einem Liveblog, der sich automatisch aktualisiert. Es werden dort in regelmäßigen Abständen Informationen geteilt.
Zudem gibt es auf YouTube noch einen Livestream von mir (startet um 06:00 Uhr): https://youtu.be/ks8PWrcffGw. Den aktuellen Stand des Rennens kann man auf dem Leader-board verfolgen.
Bitte gebt die Information über die Aktion mit den entsprechenden Links an möglichst viele Freunde und Bekannte weiter. Ihr wisst, jeder Euro zählt!
Euer Bert

1. Nachricht: Moin Herbert.
Vielen Dank. Der livestream, livechat und seit gestern Abend auch noch der liveblog (miles4malabon.de/de/folge-dem-liveblog-von-miles4malabon-von-der-vwttc-2020-am-17-01-2021/) stehen. Gleich baue ich die Webcams und alles wieder auf. Ich brauchte es diese Woche natürlich alles für meine Arbeit. Einige Spenden werden hoffentlich noch kommen. Antenne AC hatte vor, gestern etwas kurzes zu senden, Sonntag dann mehr. Auch soll dort ein Interview auf der Webseite eingestellt werden. Mal sehen. Nächste Woche kommt noch ein Nachbericht in der Zeitung. Ich weiß nicht, ob die die Kontonummer vom Verein, oder die betterplace Adresse drucken werden. Ist ja auch egal. Wenn was direkt bei euch eingeht, lass es mich bitte wissen. Ich hatte gebeten als Stichwort „miles4malabon“ zu nennen.
So, muss jetzt an die Technik und noch Müsli Riegel backen 😂
Viele Grüße
Norbert Vohn, Miles 4 Malabon

UPDATE zu Berts 12stündigen Weltmeisterschaftsfahrt am 17.01.2021
unter              https://youtu.be/ks8PWrcffGw
könnt ihr auf YouTube Berts Fahrt begleiten und mit ihm chatten.

  08.01.2021: Neue Nachrichten von Bert Vohn

Am 17. Januar startet Bert mit der Teilnahme an der virtu-ellen Weltmeisterschaft im Zeitfahren (vWTTC) den nächsten Marathon für unsere Straßenkinder in Malabon. (Anm.: Wir alle erinnern uns an seine großartige Aktion im Rahmen der ausgefallenen Tour "Race across Gerrmany" von Aachen nach Görlitz im letzten Jahr, bei der er mehr als 7.500€ für unsere Straßenkinder "erstrampelte".)
Unabhängig  von Wetter und Corona Einschränkungen geht es bei der vWTTC in  erschiedenen Klassen und „Streckenlängen“ darum, möglichst weit auf einem Smart-Trainer in einer virtu-ellen Landschaft zu radeln. Bert wird dabei über die 12 Stunden Distanz an den Start  gehen.  
Das ganze dient wieder dazu Spenden für die Vor- und Grundschulkinder in Malabon zu sammeln.
Der bisherige Plan gemeinsam mit zwei weiteren Radsportlern zusammen im Garten auf den Ergo-metern zu fahren lässt sich aufgrund der verschärften Corona Regeln leider nicht mehr durchführen. Daher wird jeder von den Dreien alleine zu Hause am Rennen teilnehmen. Er wird also aus seinem Sport-Raum direkt die Übertragung durchführen. Zum einen per Video 12 Stunden auf YouTube und dazu noch einen Live Blog beziehungsweise Updates auch im YouTube Kanal. Er ist wirklich gespannt, ob überhaupt jemand das liest beziehungsweise sich da einwählt.
Wir wünschen Bert viel Erfolg bei seinem Unterfangen und bedanken uns schon jetzt für seinen tollen Einsatz.
Mehr Infos über die Aktion, und die Möglichkeit zu spenden, auf
EREIGNISSE 2020

 
Die Projektgruppe Malabon und Dritte Welt e.V. wünscht all ihren Freunden, ihren Spendern und Sponsoren nach diesem für uns alle schwierigen Jahr ein friedvolles und geruhsames Weihachtsfest und viel Glück und Erfolg im Neuen Jahr.
Für 2021 hoffen wir, dass wir aus dem Abstandhalten wieder zu mehr Nähe kommen können und wünschen uns allen Mut, Geduld und Weit-blick für das kommende Jahr. Wir müssen lernen, dass so viele Dinge im Leben letztendlich zweitrangig sind und das, was wirklich zählt, Familie, Freunde und Gesundheit sind. Das besingt auch Udo S, der uns in der Vergangenheit immer wieder bei Benefizkonzerten unterstützt hat, in seinem Lied „Warten können“ (s. untenstehendes Video).
Unsere große Bitte: Haltet uns auch nach 33 Jahren gemeinsamer Arbeit mit Fr. Boy und seinen Mitstreitern der POP Foundation in den Slums von Malabon und Tondo und auf der Insel Bohol die Treue, damit wir auch 2021 unsere bisher erfolgreiche Arbeit für unsere Brüder und Schwestern auf den Philippinen fortsetzen können. Ohne eure Unterstützung ist diese Arbeit, die in erheblichem Maß durch das COVID 19-Virus sehr erschwert wird, nur eingeschränkt möglich. (Über die Anstrengungen, die von unseren Partnern unternommen werden, berichten wir auf unsere Homepage unter https://projektgruppe-malabon.de)

The Project Group Malabon and Third World e.V. wishes all their friends, their benefactors and donators after this difficult year for all of us a peacefull Christmas, good luck and success in the New Year.
For 2021, we hope that we can find our way back from social distancing to more closeness and wish all of us courage, patience and visions for the coming year. We must learn that so many things in life are of secondary importance in the end and that what really counts are family, friends and health. This is also reflected in the song "Warten können" (see video below) by Udo S, who supported us again and again at charity concerts in the past.
Together with Fr. Boy and his colllaborators of POP Foundation we hope you will join us in supporting us after 33 years to improve the miserable situation of our brothers and sisters in the squatter areas of Malabon,Tondo and on Bohol.
Without your support, this work, which is being greatly handicapped by the COVID-19 virus, is only possible to a limited degree. (We report on the efforts made by our partners on our homepage at https://projektgruppe-malabon.de).
(Christmas card drawn by a former scholar)

  Weihnachsgeschenk unseres langjährigen Unterstützers Udo S
Udo Schroll, der in den letzten Jahren mit seinen Liedern unsere Veranstaltungen begleitet und berei-chert hat, schickt uns zum Jahreswechsel einen Song in seiner Muttersprache ("Öcher Platt" mit Untertiteln), der vortrefflich in diese durch die COVID-19 Pandemie bedingten Einschränkungen zum Nachdenken anregt.
Er sagt dazu: "'Wade könne' ist fast ein Weihnachtslied, aber nur fast.
Es  geht um Geduld und um die Fähigkeit warten zu können. Viele von uns kennen (noch) das Kribbeln im Bauch und die erwartungsvolle Spannung, wenn auf das "Christkind" gewartet wurde, verbunden mit der bangen Frage, ob es die ersehnten Geschenke auch geben würde.
Der Text meines Liedes ist aber auch "ganzjahrestauglich". Es geht nämlich auch um die wachsende Ungeduld der Menschen. Unser heutiges "Christkind" heißt DHL, Hermes, UPS o.ä. und hat uns zackig die gewünschten Produkte der diversen Onlineshops zu liefern. Schnelle Lieferung ist bei vielen On-linekunden bereits zu einem Qualitätsurteil in der Kundenbewertung geworden.
Dass aber mitten in Europa Menschen leben, für die das Wartenkönnen zum Überleben gehört, wird dabei häufig verdrängt. Ob es Obdachlose oder Flüchtlinge sind, sie alle müssen stets warten - auf eine warme Mahlzeit, Wasser, Kleidung, ein festes Dach über dem Kopf, eine menschenwürdige Be-handlung, etc.."
Wir  wünschen Euch friedliche Weihnachten und ein gesundes Neues Jahr 2021. Wir hoffen, dass wir im Verlauf des nächsten Jahres wieder Veranstaltungen durchführen können, um auch so auf die Situation unserer Mitmenschen in den Slums von Malabon und Tondo aufmerksam zu  machen.


  Dieters Weihnachtsgrüße 2020
Liebe Malabonfreunde,
das letzte Dreivierteljahr hat uns schwer zugesetzt. Wir konnten pandemiebedingt unsere Arbeit auf den Philippinen nicht wie gewohnt fortsetzen; keine Gruppentreffen, keine Ausstellung "Künstler für Malabon", kein Auftritt beim Sommerfest der Naturfreunde, keine Benefizläufe an unseren Partnerschulen Städt. Gymnasium Herzogenrath und Luise-Hensel-Realschule AC-Burtscheid. Wie ein Geschenk aber fiel uns der Plan von Bert Vohn in den Schoß, sich für eine Non-Stop-Fahrradtour von Aachen nach Görlitz sponsern zu lassen! Dieses kühne Unterfan-gen hat uns mehr als 7.500€ in die Kasse gespült und damit einen wichtigen Beitrag zur Fortsetzung unserer Arbeit erbracht.
Auch unseren Freunden auf den Philippinen geht es nicht besser, im Gegenteil. Die Schulen sind geschlossen, was unser Schulpro-jekt unmittelbar betrifft. Das Haus der Gesundheit ist ebenfalls geschlossen wie auch das Berufsbildungsprojekt auf Bohol. Vom Straßenkinderprojekt konnte Fr. Boy zumindest die Versorgung der Kinder mit einer gesunden Tagesmahlzeit sicherstellen. Darüber hinaus hat er in einer großartigen Aktion Nahrungsmittelpakete für von der Pandemie und dem Tropensturm Ulysses doppelt geschlagene Menschen organisiert; dies konnte mit eingesparten Geldern aus den stillgelegten Projekten und Spenden kurzfristig realisiert werden.
Wie es weitergeht, wissen wir auch nicht. Noch wissen wir viel zu wenig von dieser Pandemie, insbesondere was die Auswirkungen auf Menschen in der sogenannten Dritten Welt betrifft und hier wieder besonders die Ärmsten der Armen. Dürfen wir davon träumen, dass unser Haus der Gesundheit eines nicht zu fernen Tages wieder öffnet und sich an einer Impfaktion für diese Menschen beteiligen kann?
Maligayang Pasko at isang Manigong Bagong Taon
Frohe Weihnachten und ein glückliches Neues Jahr
wünscht Euch allen, Euren Lieben und Freunden
Eure Projektgruppe Malabon und Dritte Welt e.V.
Und bitte nicht vergessen:
Manatiling malusog! Bleibt gesund!


Fr. Boy schickt uns neue Bil-der vom Wiegen und Informa-tionen über unsere 100 Stras-senkinder.

  Fr. Boy berichtet am 15. November von weiteren Naturkatastrophen:
Drei Taifune haben die Philippinen in den letzten vier Wochen heimgesucht. Im Norden der Hauptinsel Luzon fielen erhebliche Niederschläge, die zu den schlimmsten Überschwemmungen durch den Fluss Cagayan in den letzten Jahrzehnten führten. Der Taifun Molave (Quinta) zog Ende Oktober durch, und der Super-Taifun Goni (Rolly) verwüstete am 1. November das südliche Luzon. Als der Taifun Vamco (Ulysses) eintraf, waren der Cagayan-Fluss und seine Nebenflüsse im Norden Luzons bereits stark angeschwollen.
Nach Angaben des UN-Büros für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten waren mehr als 3,6 Millionen Menschen von den Überschwemmungen betroffen, wobei fast 280.000 Menschen vertrieben wurden und mindestens 73 Menschen starben. Obwohl das Hochwasser nun zurückgeht, wurden mehr als 67.000 Häuser beschädigt oder zerstört, und in vielen Gebieten sind Strom und Kommunikation immer noch unterbrochen.
Nachrichtenberichten zufolge soll das Hochwasser in einigen Gebieten um bis zu 5 Meter angestiegen sein.
Große Teile der Region III (Zentral-Luzon) und der Nationalen Hauptstadtregion (NCR) wurden von Überschwemmungen betroffen, die an den Tropensturm Ketsana/Ondoy im Jahr 2009 erinnerten. In Marikina City (NCR) berichtete der Bürgermeister, dass 40.000 Häuser entweder teilweise oder vollständig unter Wasser standen.
Angesichts der Katastrophen fragt Fr. Boy fragt an, ob er den Clinic-Betrag aus dem Budget,
(P 195.000) (EU 3.400) in Anspruch nehmen kann (Es ist nicht sicher, wann die Clinic wieder öffnen kann).
Er möchte Familienpakete mit Grundnahrungsmittel packen. Dazu 2 bis 3 Paar wenig gebrauchte Kleidung von guter Qualität für Erwachsene und Kinder und jeweils 1 Decke.
 Kosten pro Paket: P 780.00 (EU 14,00)
Wir haben ihm die Übernahme der Kosten für 200 Pakete zugesagt. Die Pakete sollen zum nächst erreicbaren Ort San Mateo Montalban in der Nähe von Marikina. (s. angehängte Karte) gebracht wer-den.

am 28.11. schreibt Fr. Boy:
"Wir haben in 3 Lieferwagen 200 Pakete zur Schule in San Mateo, die für die Verteilung zuständig ist, geschickt.
Es ist uns selbst nicht möglich, die Opfer der Überschwemmungen dort zu erreichen, weil die Straßen noch immer mit Schlamm bedeckt sind. Wir hätten ihnen gerne die Pakete selbst aushändigen wollen.
Der Schulleiter hat uns Bilder und Videos von der Verteilung geschickt."
"Der Schulleiter hat mir weiterhin mitgeteilt, dass alle Bücher der Schüler und Lehrer beschädigt und unbrauchbar sind. Ihre Häuser standen unter Wasser. Sie konnten kaum etwas retten!"

Liebe Malabonfreunde*innen!
Wenn auch Ihr Fr. Boy und uns helfen wollt die von der Katastrophe Betroffenen zu unter-stützen, so könnt Ihr das gerne tun, indem Ihr Eure Spende auf unser Konto mit dem Stich-wort "Marikina" einzahlt. Wie immer erhaltet Ihr ab einem Betrag von 20,00 € eine Spen-denquittung.
BANKVERBINDUNGEN: Projektgruppe Malabon

(Bitte geben Sie Ihren Namen und Anschrift an)

Neue Nachricht von Fr. Boy (07.09./25.10.2020)
Fr. Boy wurde vom Bankmanager der Chinabank in Malabon da-rüber informiert, dass die Überweisung für unsere Projekte 2020/’21 angekommen ist.
Er berichtet weiter, dass eine generelle Quarantäne der Bevölke-rung weiterhin besteht. Häuser und Hütten dürfen nur zum Zweck verlassen werden, um zur Arbeit in den erlaubten Industrien bzw. zur Versorgung mit notwendigen Gütern und Dienstleistungen zu gelangen. In seinen Augen wird das vielleicht das neue Normal sein.
Er berichtet weiter, dass Ende August unsere Koordinatorin Loida und die Elternhelfer unser Ernährungsprogramm wieder voll auf-nehmen durften. (s. die neuen Bilder)
  Da Gruppenversammlungen verboten sind, rufen Fr. Boys Helfer die Kinder bzw. Eltern einzeln auf, damit sie ihr Essenspaket be-kommen. (s. dazu auch den Essensplan für einen Monat)
Für unsere Straßenkinder gilt jetzt, dass der Unterrichtsbeginn in der Grundschule der öffentlichen Schule in den Oktober verlegt wird, um Ansteckungen zu verhindern.
In den Colleges haben unsere Scholars mit Online-Unterricht be-gonnen. Er hat mit ihnen vereinbart sich zu treffen, sobald sie alle Anforderungen für das Online-Learning von den Lehrern er-halten haben, damit er alles Nötige beschaffen kann.
Wir alle hoffen mit ihm auf bessere Tage in der Zukunft.


Die Corona-Situation und damit auch die Versorgung der Straßenkinder ist nach wie vor angespannt. Loida, die Koordinatorin, und die Ernährungsberaterinnen ha-ben einen Monats-Menuplan aufgestellt. Kosten für die Lebensmittel: 695 €.

Essenausgabe an die Eltern unserer Straßenkinder in Ton-do.

  Neues aus Malabon
In den Aachener Nachrichten vom 08.08. wurden in einem Be-richt über die weltweiten Schulöffnungen auch in einer kleinen Notiz die Philippinen erwähnt. Da heißt es: „Auf den Philippinen hat der umstrittene Präsident Rodrigo Duterte angekündigt, dass die Schulen so lange geschlossen bleiben, bis es einen Impfstoff gibt. Der Politiker ist davon überzeugt, dass dieser im Dezember zur Verfügung steht. Die Schulen würden dann im Januar 2021 wieder öffnen.“
Auf unsere Nachfrage schreibt Fr. Boy dazu: Die Schulen begin-nen hier am 25. August. Allerdings nur mit Hilfe von Online-Mo-dulen. Für die abgelegenen Gebiete, in denen das Internet sehr schlecht oder gar nicht vorhanden ist, schicken die Lehrerinnen und Lehrer jedoch kopierte Unterrichts- und Aktivitätenleitfäden, die sie am Ende der Woche einsammeln. Ich finde das sehr schwierig. Ob das machbar ist, bleibt abzuwarten. Unsere Poli-tiker führen unser Land wie einen Zirkus. Wir haben eine Reihe von Menschen, die sich weigern zu verstehen, dass Vorbeugen besser ist als Heilen. Viele haben nicht die Geduld, als ob es kein Morgen gäbe. Sie weigern sich, die Realität, die der Corona Kon-flikt ihnen vor Augen führt, anzuerkennen.“
Er fügt außerdem die aktuellen Zahlen der WHO für Süd-Ost-Asien hinzu, die allerdings wohl nicht aussagekräftig sind.
Zu dem Bild schreibt er: „Physische Distanzierung, wenn es nur einen Raum für eine Familie gibt.“
 
    NEUIGKEITEN aus MALABON:
  Liebe Malabonfreunde,
Berts großartige Aktion zugunsten unserer Straßenkinder ist weitgehend beendet. Zwar sind noch nicht alles Spendengelder zur Überweisung freigegeben, wir müssen uns aber jetzt schon bei Bert für seinen großartigen Einsatz bedanken. Seine solo nonstop Fahrt mit dem Rennrad über 700 km von Aachen nach Görlitz (wir berichteten), wird insgesamt auf unser Konto über 7.000€ für unsere Straßenkinder „spülen“. Super gemacht Bert. Lieben, lieben Dank.
 
Inzwischen haben wir von Fr. Boy nicht nur Neuigkeiten zu unseren Projekten erhalten, sondern auch eine detaillierte Abrechnung des Schuljahrs 2019/-20 mit einem Budget Vorschlag für kommendes Schuljahr. Dazu weiter unten näheres mehr:
Manila befindet sich z.Z. noch in einem räumlich beschränkten Lockdown. Davon sind im Moment unsere Hilfsprojekte für die Straßenkinder betroffen. 5 Personen in ihrer Umgebung sind mit Covid-19 infiziert. Nach der Quarantäne (Anfang August) können Fr. Boy und seine Helfer wieder mit dem Verteilen von Lebensmittelpaketen beginnen und den Gesundheitszustand (v.a. das Gewicht) für dann 100 Straßenkinder untersuchen. Unsere „Clinic“ ist wegen des Lockdowns noch geschlossen.
Für die Scholars findet ab August Online-Learning statt. In seinem Budget Vorschlag hat Fr. Boy nicht die Kosten für die Beschaffung der notwendigen Hard- und Software für die verbliebenen Scho-lars berücksichtigt; das sind pro Stipendiant ca. 350€. Er ist dabei die günstigste Lösung zu finden.
Während wir für die Scholars in Malabon keine Studiengebühren (sind durch staatliche Zuschüsse abgedeckt) mehr bezahlen, sieht die Situation in Tubigon, Insel Bohol anders aus. Hier sind aller-dings auch nur noch zwei Scholars im Programm.
Im Moment ist es aufgrund der strengen Quarantänebestimmungen nicht möglich, die Qualifika-tionsschulungen in Bohol durchzuführen. Die Einreise nach Bohol erfordert einen COVID-Test (₽7.000), 14 Tage Quarantäne (teuer, da die Quarantäne in einem vom Department of Health akkre-ditierten Hotel erfolgt). Dann ein weiterer Test, um das Flugzeug wieder zu besteigen. Dann weitere 14 Tage Quarantäne in Manila.
Er schlägt vor, dass wir das Bohol-Budget für die Ausbildung von Fachkräften (v.a. Hygiene-Artikel wie Seife, Waschpulver u.ä.) in Manila verwenden. Dann könnte er die schulischen Einrichtungen, wo die notwendigen Corona-Maßnahmen möglich sind, nutzen.
 
Wir haben Fr. Boy für die Projekte im letzten Schuljahr 20.000 US$ überwiesen. Zusammen mit dem Überschuss aus dem Schuljahr 2018/-19) von 14.380 US$, standen ihm also 34.380 US$ zur Verfügung. Nach seiner Abrechnung haben wir einen Überschuss von 12.000 US$. Sein Budget-Vorschlag für das kommende Schuljahr beläuft sich auf 32.000 US$.

Nach seiner höchst erfolgrei-chen Rückkehr schickt uns Bert sein von der Fahrt von Aachen nach Görlitz gemachtes kleines Video:

Bert schickt uns nach seinem Wahnsinnstripp für unsere Straßen-kinder ein kleines Video mit seiner Trackingroute.
          

Unter https://miles4malabon.de könnt ihr in seinem Blog den kompletten Bericht zu seiner Tour lesen und auch weiterhin spen-den

Christoph W., der "rasende Reporter" für Miles4Malabon - TV hat am 10.07.2020 folgendes Video zu Berts Verab-schiedung zu seinem "Wahn-sinnstrip" von Aachen nach Görlitz zugunsten unserer Straßenkinder gedreht.
https://youtu.be/5nhYYUJfbQQ

  AUCH DIE SÄCHSISCHE ZEITUNG WIRD AUF BERTS AKTION ZUGUNSTEN UNSERER STRAßENKINDER AUFMERKSAM UND VERÖFFENTLICHT HEUTE NACHSTEHENDEN ARTIKEL:
 
 

  11.07.2020 07:00 Uhr
 
  Nonstop von Aachen nach Görlitz
 
In zwei Tagen radelt Norbert Vohn 780 Kilometer quer durch Deutschland. Er tut es für einen guten Zweck.

Norbert Vohn (rechts) fährt von Aachen nonstop mit dem Rad nach Görlitz. Zweck der Fahrt ist es, auf ein Spendenprojekt aufmerksam zu machen. Links Herbert Schmerz, der Vorsitzende des Vereins, der die Spenden koordiniert. © privat

Norbert Vohn hat den größten Teil der Strecke bereits absolviert. Der 53-Jährige fährt mit dem Rennrad die Strecke von Aachen nach Görlitz, ohne eine größere Pause einzulegen. Am Freitag ist er gegen 10 Uhr in Aachen gestartet, bei leichtem Nieselregen. Allein und ohne Begleitung machte er sich auf den Weg. "Nur viele Flaschen Wasser und viele Energieriegel nehme ich mit", erklärt er.  
Der Ingenieur, der in der Forschung beim schwedischen Telekommunikationsunternehmen Eriksson in Aachen arbeitet, hatte schon geahnt, dass es das Wetter zumindest bis auf Höhe Hersfeld mit ihm nicht gut meint. Am heutigen Sonnabend will er am Nachmittag an der Görlitzer Altstadtbrücke ankommen.
   Radeln für den guten Zweck
Norbert Vohn liebt den Radsport. Sein Leben lang betreibt er diesen Sport. Vor allem die langen Kanten. Vor zwei Jahren fuhr er beim Race Across Germany, einem Radsportwettbewerb, von Flens-burg nach Garmisch-Partenkirchen. "In diesem Jahr hatte ich vor, wieder teilzunehmen", erzählt er. Von Aachen an der belgisch/holländischen Grenze bis zur polnischen Grenze in Görlitz reichte die 2020er- Version von Race Across Germany. "Das sind etwa 780 Kilometer, mit viel Kletterei - insge-samt 7.800 Höhenmeter - da die Route durch fast alle hügeligen Gebiete führt, die Deutschland bieten kann", erklärt der Radsportler.
Doch dann wurde die Tour wegen der Corona-Pandemie auf das nächste Jahr verschoben. Norbert Vohn wollte trotzdem fahren. Vor allem, um Geld für ein Projekt auf den Philippinen zu sammeln. Vohn unterstützt damit einen Aachener Verein, der sich in den philippinischen Städten Malabon und Tondo engagiert und dort mit einer nicht staatlichen Hilfsorganisation zusammenarbeitet.
   Spenden übers Internet
Herbert Schmerz, der Vorsitzende des Aachener Vereins, erzählt: "Wir unterhalten in Malabon ein kleines Basisgesundheitshaus, ermöglichen jungen Menschen den Collegebesuch, versorgen 100 Straßenkinder mit einer täglichen warmen Mahlzeit und unterstützen ein Berufsausbildungs-Pro-gramm." Malabon ist eine Stadt von etwa 350.000 Einwohnern im Elf-Millionen-Moloch Manila auf den Philippinen. Fast die Hälfte der Bewohner haust in Hütten in zahlreichen Slumgebieten.
Vohn und Schmerz kennen sich seit Längerem, denn Vohn war einst Schüler an Schmerz' alter Schule. Der Radsportler hofft, mit seiner Tour Spendengeld zu sammeln, indem viele Medien be-richten und Menschen angeregt werden, den Aachener Verein mit Spendengeld für Straßenkinder in Malabon zu unterstützen. Fast 7.000 Euro kamen bereits im Vorfeld seiner Tour zusammen, infor-miert Schmerz im SZ-Gespräch.
Über seine Reise berichtet er in einem Blog im Internet. Dort sind auch die Kontodaten für eine Spende zu finden. "Der Link darf auch gern geteilt werden", betont Vohn.
   "Unsere Unterstützung wird gebraucht"
Der Mann ist von vielen Menschen gefragt worden, warum er gerade jetzt das Projekt auf den Philippinen unterstützt, wo wir doch wegen Covid-19 selbst genug Probleme haben. "Die Antwort ist ziemlich einfach", sagt er. "Das Projekt des Vereins ist nachhaltig und erfolgreich. Seit mehr als 30 Jahren leistet er Hilfe zur Selbsthilfe." Covid-19 trifft auch Malabon. "Darüber hinaus ist das Gebiet südlich von Manila vom kürzlich erwachten Taal-Vulkan bedroht", erzählt der Radsportler.
"Die Unterstützung in Zeiten, in denen wir uns selbst Sorgen machen um uns und unsere Familien, wird mehr geschätzt, aber auch mehr denn je benötigt." Der 53-Jährige versichert, dass das Spen-dengeld zu 100 Prozent an das Projekt geht. "Und eine Spendenquittung gibt es auch."
   Görlitzer Radsportler fahren entgegen
Den Großteil der Strecke fährt Vohn allein. Von Radebeul bis kurz vor Bautzen möchte ihn ein Be-kannter begleiten, wenn alles klappt. Außerdem ist geplant, dass Radler aus dem Görlitzer Rad-sportverein Norbert Vohn ein Stück entgegenfahren.
Den Streckenverlauf von Aachen nach Görlitz kennt Vohn bereits. Er absolvierte den langen Kanten 2017 schon einmal. Und deswegen hat er diesmal einige Optimierungen des Verlaufs vorgenom-men. Der Großteil der Strecke verläuft aber genau wie vor drei Jahren.
   Ausklang im Zittauer Gebirge
Wenn Norbert Vohn mit dem Rad in Görlitz ankommt, müsste seine Frau bereits mit dem Auto ein-getroffen sein. Der Radsportler möchte die Anstrengung des langen Kantens in Görlitz mit einem alkoholfreien Bier vergessen machen und die Tour am Marienplatz beenden. Danach macht er mit seiner Frau in Jonsdorf ein paar Tage Urlaub, um das Zittauer Gebirge zu erkunden. Görlitz kennt er schon von seiner Tour 2017.

  06.07.20
Fr. Boy schickt uns ein Video, das unsere Straßenkinder vor dem COVID-19 Lockdown zeigt, als zusätzliche Motiva-tion für Berts Non-Stop Fahrt von Aachen nach Görlitz.

     

  Neues aus Malabon
Wir haben nach Angaben von Betterplace dank der großartigen Aktion von Bert Vohn, die ja noch nicht zu Ende ist, unser erstes Ziel von 5.800 € erreicht. Trotz der Schwierigkeiten bei der Beschaf-fung von Lebensmittel, die mit dem Lockdown verbunden sind, können wir jetzt die Zahl der Stras-senkinder auf 100 erhöhen. Wir haben dazu die Spendenaktion bis zum Ende des Jahres verlängert und um weitere 1200,00€ erhöht.
Fr. Boy schreibt zur Versorgung der Kinder:
"Ich habe ihnen jeweils Teller, Löffel, Gabel und Glas gekauft. Die Eltern kochen in riesigen Töpfen den Reis und das übrige Essen. Das Essen wird heiß serviert. Manchmal koche ich zu Hause, wenn ich vorhabe, sie zu besuchen und verwende dann Lebensmittelverpackungen aus Papier. Jedes Essenspaket enthält eine Hauptmahlzeit."
Weiterhin schreibt er:
"Unser Projekt liegt auf Eis. Es herrscht Ausgangssperre auf Bohol, und die Infektionen nehmen immer noch zu. Die Klinik ist seit Beginn des Covids vorläufig gesperrt."
Dann fragt er an, ob wir das Berufsausbildungsprogramm, das wir auf Bohol gestartet haben, solan-ge in Manila durchführen können bis Bohol wieder geöffnet ist. Er sagt dazu:
"Die Schulungen in Manila und auf Bohol unterscheiden sich kaum voneinander, da sie darin aus-gebildet werden, Flüssigwaschmittel, Weichspüler oder Waschpulver herzustellen, die zum täglichen Gebrauch im Haushalt gehören und daher leicht an jeden Haushalt verkauft werden können."
PS: Weitere Bilder und Videos von der Verteilung der Lebensmittel wird Fr. Boy demnächst senden.


Der Countdown läuft. Fr. Boy schreibt zu der großartigen Aktion von Bert Vohn zugunsten unserer Straßenkinder:

Die Aktivitäten von betterplace.org und der von Bert mit Euch gestarteten miles4malabon Charity sind eine willkommene und rechtzeitige Initiative. Vielen Dank dafür.
Wir haben aufgrund der COVID-19 Pandemie hier auf den Philip-pinen derzeit in unserem Straßenkinder-Projekt 80 Kinder, können aber auf 100 Kinder erhöhen, wenn wir die dafür benötigten Mittel haben.
Die Lebensmittelpakete, die wir verteilen, sind nur für den Eigen-bedarf der Kinder gedacht. 1 Mahlzeit pro Tag. Aber wegen der Pandemie und dem damit verbundenen Lockdown wird deren Inhalt natürlich in der Familie aufgeteilt. Das ist natürlich nicht genug für alle, aber besser als gar nichts. Die Wirtschaft liegt am Boden, keine Arbeit, kein Essen, keine Schule.
Wir können euch nicht genug danken für euren bemerkenswerten Einsatz, den Kindern mindestens einmal am Tag eine warme Mahl-zeit anzubieten.
Ich werde euch ein aktualisiertes Profil der Kinder schicken, insbe-sondere über ihren Gesundheitszustand.
Zur Info: der ‚wet market‘ ist ein kleiner, offener, öffentlicher Markt mit nur einem Dach und Ständen, wo die Leute der unteren Mittelschicht Fisch, Hühnchen, Gemüse usw. für den Tagesver-brauch kaufen. Die Menschen haben keine Kühlschränke zur Auf-bewahrung von Lebensmitteln. Deshalb gehen sie gewöhnlich je-den Tag zum 'wet market'. Ich werde Euch Bilder und Videos schicken.

linkes Bild: Die Trikots sind fertig, jetzt fehlt nur noch die Ankün-digung und damit die zusätzliche Werbung in der hiesigen Presse.

  UPDATE zu Miles4Malabon
Der Countdown läuft: noch 34 Tage - 12 Stunden bis zum Start von Berts großartiger Aktion zugunsten unserer Straßenkinder.
Schaut auf Berts Link zu unserem Spendenaufruf bei Betterplace:
Hier findet ihr den aktuellen Spendenstand und weitere Neuigkeiten.
DANN NUR NOCH EIN KLICK AUF DEN GRÜNEN SPENDENBUTTON

  Was für eine großartige Aktion:
Norbert Vohn, Ultra Racer aus Herzogenrath, hatte uns vor einigen Wochen (noch vor der Ausgangs-sperre wegen der CORONA Pandemie) angesprochen mit dem Vorschlag zugunsten unseres Straßenkinderprojekts von Aachen nach Görlitz zu fahren. Auf
haben wir deshalb zusammen mit Bert eine Spendenaktion angelegt mit dem Ziel weitere 40 Stras-senkinder mit einer warmen täglichen Mahlzeit und notwendigen Schulmaterialien zu versorgen.
Bert schreibt dazu:
"Ich wollte dieses Jahr wieder am Race Across Germany teilnehmen. Die West-Ost-Version, die von Aachen, an der Grenze zu Belgien und den Niederlanden, bis zur polnischen Grenze nach Görlitz führt.
Insgesamt rund 780 km, mit viel Klettern (7800 m), da die Route durch fast alle hügeligen Gebiete führt, die Deutschland bietet. Das Rennen wurde leider, aber verständlicherweise, wegen COVID-19 auf das kommende Jahr verschoben.
Dennoch werde ich im Sommer „privat“ von Aachen mit dem Rennrad nach Görlitz fahren, soweit erlaubt und sicher, um Geld für Kinder in der Dritten Welt zu sammeln.
Und wieder wende ich mich mit einem Spendenaufruf an Euch. Nicht für mich persönlich, sondern um ein weiteres wichtiges Projekt, das mir sehr am Herzen liegt, zu fördern.
Seit mehr als 30 Jahren unterstützt dieses Projekt die Kinder in den Slums von Malabon (gehört zu Manila). Das Projektteam bietet Schulbildung und berufliche Bildung an, und unterstützt ein Ge-sundheitszentrum für die Ärmsten.
Jetzt im Jahr 2020 sind wir alle mit COVID-19 konfrontiert, und Ihr fragt Euch vielleicht, warum ich mich entschlossen habe, das oben genannte Projekt zu unterstützen? Die Antwort ist einfach:
Erstens ist es ein nachhaltiges und erfolgreiches Projekt, das seit mehr als 30 Jahren Hilfe zur Selbsthilfe leistet. Zweitens, COVID-19 hat auch Malabon und hier vor allem die Slumbewohner getroffen. Wahrscheinlich werden wir nie in den Nachrichten davon hören. Die Situation der Stras-senkinder verschlechtert sich leider täglich, wie ich in einem Telefonat mit den Organisatoren letzte Woche erfahren musste. Darüber hinaus ist das Gebiet südlich von Manila vom kürzlich erwachten Vulkan Taal bedroht. Das Projektteam unterstützt auch hier Flüchtlinge, die ihre Häuser verlassen mussten, um aus dem durch Asche geschädigten Gebiet zu fliehen.
Eure Unterstützung in Zeiten, in denen wir uns selbst Sorgen um unsere Familien und Angehörigen machen, wird mehr denn je geschätzt, aber auch mehr denn je benötigt.
Die Veranstaltung selbst:
Der Plan ist, am Freitag, den 10. Juli in Aachen vom Marktplatz vor dem Rathaus aus zu starten
und am Samstagnachmittag in Görlitz anzukommen.
Nur ich und mein Fahrrad (und einige Flaschen Wasser und viele Energieriegel) in einem Rutsch nonstop. Ich hoffe auch, eine Möglichkeit des „Trackings“ (also on-line Verfolgung, wo ich gerade unterwegs bin), organisieren zu können.
Falls sich der Termin aufgrund von äußeren Umständen noch ändert, werde ich dies auf der Spen-denseite bekanntgeben.
Aber ich verspreche Euch in 2020 mit dem Rennrad von Aachen nach Görlitz zu fahren.
Die Spendenaktion findet Ihr hier (entschuldigt bitte, ich habe hier lediglich den englischen Text hinterlegt)"


BITTE UNTERSTÜTZT DIESES GROßARTIGE ENGAGEMENT MIT EURER SPENDE
 
Neue Nachrichten von Fr. Boy bezüglich der Covid 19-Pan-demie und der Versorgung der Straßenkinder
Auf Bitten von Bischof Broderick Pabillo hat Fr. Boy die Turnhalle seiner Schule für 100 Obdachlose zur Verfügung gestellt und eine Fläche von jeweils 2 m² ausgemessen, um die ‚Social Distance‘ zu gewährleisten. (s. rts. 1. Bild) Seine Begründung ist einleuchtend: „Ich dachte, wenn sich die Obdachlosen nicht auf einen Ort be-schränkten, würden sie das Virus überall dort verbreiten, wo sie sich bewegen.
Außerdem soll ein Programm für ihre Selbstversorgung entwickelt werden, damit sie nach der Pandemie nicht einfach wieder auf die Straße zurückkehren. Dazu soll nach seinem Vorschlag, eine Gruppe von Priestern gebildet werden (nicht notwendigerweise mit Fr. Boy), um ein Programm dafür zu erstellen. Wie schon berichtet, hat er auf Bitten eines Krankenhauses Schlaf- und Ruheplätze für Ärzte und Krankenschwestern, die zu weit vom Krankenhaus ent-fernt wohnen, bereitgestellt.
Die dritte Anfrage kam von der Küstenwache, die Kontrollpunkte an der Küste besetzten. Sie haben ihn aufgefordert, 60 uniformier-te Offiziere in Klassenräumen unterzubringen. „Somit habe ich 180 Leute in meiner Schule untergebracht.“
 
Die nächsten Bilder zeigen die Verteilung der Lebensmittelpakete für unsere Straßenkinder. Er schreibt dazu:
„Während der verschärften Quarantäne wegen Covid 19 in der Gemeinde sollten Lebensmittelpakete mit physischem Abstand verteilt werden. Die Bewohner werden gebeten, zu Hause zu blei-ben. Nur ein Elternteil erhält also das Essen für die Straßenkinder.
Das Lebensmittelpaket enthält Reis, Sardinen in Dosen, Corned Beef und Nudeln.
Ihr müsst wissen, es ist ungesetzlich, mehr als 5 Konserven zu kaufen oder zu verkaufen, um das Horten zu verhindern."
 
Fr. Boy berichtet über die Probleme mit dem Corona Virus
"Wir sind völlig abgeschottet. Die Koordinatorin für unsere Stras-senkinder kann nicht zu mir nach Hause kommen. Und ich kann nicht zu ihr nach Tondo gehen. Morgen werde ich sehen, was ich tun kann, um Lebensmittel zu kaufen. Die Lebensmittelhändler bieten nur eine bestimmte Menge zum Kauf an, um Hamsterkäufe zu verhindern. Ich werde alles in meiner Macht Stehende tun, um zumindest Lebensmittel für unsere Straßenkinder und die Stipen-diaten zu beschaffen.
Ich werde versuchen, mein "Vitamin B" zu nutzen, um jemanden zu kontaktieren, der Einfluss hat, um genügend Lebensmittel für die Kinder und Schüler kaufen zu können. Dann treffe ich Vorkeh-rungen, um den Vorrat abzuholen oder zu schicken.
(Drei Tage später) Ich sollte die Kontaktpersonen an diesem Wochenende sehen. Aber das wurde mir nicht erlaubt, auch ihnen wurde der Kontakt mit mir verboten. Ich werde sehen, was sich machen lässt.
(Dann endlich) Inzwischen konnte ich Nahrungsmittel für unsere Straßenkinder besorgen. Es ist schwer, mehr als 5 Packungen Konserven zu kaufen. Aber ich konnte eine Packung mit 100 Dosen besorgen. Nach einem Streit mit dem Supermarktaufseher. Diese Woche gehe ich wieder hin. Ohne Streitereien. Aber um genug Hilfe für unsere Kinder zu bekommen.
 
Fr. Boy berichtet, dass er seine Schule, genauer die Turnhalle der Malate Catholic School, für 100 obdachlose Obdachlose zur Verfügung gestellt hat.
Sie bekommen 3 Mahlzeiten und 2 Snacks, Toilettenartikel, Hygienesets, Kaffee, Milch, Badeseife, Desinfektionsmittel, Masken, Gesichtsschutz.
Außerdem bringt er hier 23 me-dizinische Frontleute des Philip-pine General Hospital unter, 2 Ärzte und 21 Krankenschwes-tern, um sich nach ihrem Dienst ausruhen zu können und als Quarantäneplatz. Das soll verhindern, dass sie das Convid 19 Virus mit nach Hause nehmen.
 
Prompt wird das Fernsehen auf ihn aufmerksam und berichtet über seine Aktion.
 
Nach dem verheerenden Ausbruch des Vulkans Taal (s. Fotos und Berichte weiter unten) konnten wir über 6.000 EU an Fr. Boy überweisen.  Im folgenden berichtet er in Wort und Bild über die Verteilung der Hilfsgüter:
(Zur Info: Vor mindestens 100.000 Jahren sprengte eine gewaltige Eruption einen 25 bis 30 Kilometer breiten Krater frei. In weiten Teilen dieses Kraters befindet sich heute ein schwefelhaltiger See mit einer Insel. Volcano Island ist bis zu 311 Meter hoch und beherbergt wiederum einen See, auf dem es eine kleine Insel gibt. Die kleine Insel liegt in einem See auf einer Insel in einem See.
Auf Volcano Island, also der größeren Insel, leben auf 23 Quadratkilometern mehrere Tausend Menschen. Zehn Städte liegen hier und zahlreiche Ortschaften. Und genau das ist ein Problem, denn der Taal-Vulkan hat nicht nur eine ungewöhnliche Geologie, sondern ist auch derzeit aktiv.)
 
"Die Küste des Vulkans Taal auf der Vulkaninsel ist völlig menschenleer.  Die Städte gegenüber der Vulkaninsel wurden zu Evakuierungszentren gemacht. Die Vulkaninsel selbst ist jetzt  "Niemands-land". Alle Häuser sind unter Vulkanasche begraben und nicht mehr zu reparieren. (s. im Video die verzweifelte Suche einiger Bewohner nach Habseligkeiten unter der dichten Ascheschicht) Die Regie-rung hat den Menschen nun strengstens verboten, dort zu leben. In den Evakuierungszentren erhiel-ten die Menschen von der Vulkaninsel Taal provisorische Unterkünfte in Zeltstädte. Da alle Menschen von der Vulkaninsel nicht nur ihre Häuser, sondern auch ihre Lebensgrundlage verloren, mussten wir sie mit Lebensmitteln und anderen notwendigen Dingen versorgen.
In der Stadt Balete in der Provinz Batangas, genau gegenüber der Vulkaninsel, wurden die Menschen von der Insel, um die wir uns kümmern, untergebracht.(s. Karte). Wir und unsere Partner (die Pro-jektgruppe Malabon als Sponsoren) waren die ersten, die dort die Menschen mit lebensnotwendigen Dingen versorgte. Wir versorgten 600 Familien mit einem Paket, das Schlafmatten, Decken, Hand-tücher, Moskitonetze, Lebensmittel wie Reis, Konserven, Nudeln, Milch, Kaffee, Toilettenartikel, Hy-gienesets für Frauen, Kekse und Cracker enthielt.
Wir waren tatsächlich zur rechten Zeit dort, um den Menschen in der Zeit ihrer großen Not zu helfen. Vielen Dank an Euch und euren Partnern. Es waren zu viele von ihnen in Not. Aber wir haben alle mehr getan, als es unser Budget in diesem Moment zuließ.
Ich brauchte einen Passierschein durch Calamba, um eine Befreiung von mehreren Mautgebühren zu erhalten, so konnte ich Geld sparen, denn ich hatte 3 Lieferwagen, 1 Pickup und einen Kombi vollge-packt mit notwendigen Gütern dabei. Calamba liegt nördlich vom LakeTaal.
In einem nächsten Schritt wurde den Leuten psychologische Hilfe angeboten um ihre Traumata zu überwinden. Momentan werden sie auf Häuser verteilt, deren Besitzer bereit waren, sie aufzunehmen, oder auf leerstehende Häuser und ungenutzte Regierungsgebäude für Polizei und Militär.
Zu der Zeit, als ich dort war, bat ich die Koordinatoren des Ministeriums für Sozialarbeit, nach der Traumabewältigung Programme zur Berufsausbildung und zum Erwerb des Lebensunterhalts zu pla-nen. Zu diesem Zeitpunkt planten sie noch "zu planen", um ein Programm zur Selbstversorgung durchzuführen.
 Seitdem habe ich Balete nicht mehr besucht."

Der Vulkan Taal nach dem Ausbruch

Liebe Malabonfreunde,
nachdem der Vulkan Taal weitestgehend zur Ruhe gekommen ist (die Warnstufe liegt jetzt bei 2), sieht man jetzt die Auswirkungen. Von der Nasa wurde folgender Bericht mit zwei Luftbildern veröffentlicht.
Klicke auf den untenstehenden Link. Man kann ihn ausdrucken, aber auch mit dem Übersetzungsprogramm von Deepl übersetzen:
 Taal Volcano emits plumes; new earthquakes 'signify magmatic activity:' Phivolcs
 ABS-CBN News
 Posted at Feb 03 2020 09:24 AM
 

Fishermen return to Taal Lake in Agoncillio, Batangas on January 30, 2020, days after residents were allowed to return within the 7-km danger zone during window hours due to the downgrading of Taal Volcano's alert level to 3.Mark Demayo, ABS-CBN

 MANILA - State seismologists on Monday said Taal Volcano emitted dirty-white to white steam-laden plumes, and volcanic earthquakes were recorded indicating "magmatic activity" that might lead to eruption.
 In its 8:00 am bulletin, the Philippine Institute of Volcanology and Seismology (Phivolcs) said its seismic monitoring network recorded at least 134 volcanic earthquakes since Sunday, which signified "magmatic activity beneath the Taal edifice that could lead to eruptive activity at the Main Crater."
 Philvolcs highlighted two seismic events, 4:20 am and 5:42 am which registered "respectively at magnitude 3.2 and 2.3, the first having been felt at Intensity IV in Laurel and Agoncillo and Intensity III in Lemery, Batangas."
 Taal Volcano also emitted "voluminous" plumes rising 800 meters high, with sulfur dioxide (SO2) emission recorded at an average of 97 tonnes/day on February 1, Phivolcs added.
 Alert Level 3 remains, and "entry into the Taal Volcano Island as well as into areas over Taal Lake and communities west of the island within a 7-kilometer radius from the Main Crater must be strictly prohibited."
 Phivolcs also warned against likely "steam-driven and even weak phreatomagmatic explosions, volcanic earthquakes, ashfall, and lethal volcanic gas expulsions" within Taal Volcano Island and nearby lakeshores.
 Phivolcs also advised pilots not to fly close to the volcano, as "airborne ash and ballistic fragments from sudden explosions and wind-remobilized ash may pose hazards to aircraft."
 

Die Nachrichten über den Ausbruch des Vulkan Taal in den deutschen Medien werden immer weniger zumal die Alarmstufe von 4 auf 3 veringert wurde und die ersten Familien in ihre Hütten zurückkehren. Aber wie und wovon soll man hier leben? Allein die Ernteverluste betragen 6 Millionen Euro.
Wie der nebenstehende Artikel zeigt, bleibt auch heute noch die Alarmstufe 3 und das Betreten der Vulkaninsel und der Gebiete oberhalb des Taa Sees sowie der Gebiete innerhalb eines 7-Kilometer-Radius im Westen des Hauptkraters ist weiterhin streng verboten (nach Fr. Boy ein "no man's land").

Die folgenden Videos zeigen sowohl die Schönheiten der Region als auch die Auswirkungen des Ausbruchs.


HILFE - SPENDENAUFRUF - HILFE - SPENDENAUFRUF

Die philippinischen Behörden haben zu einer totalen Evakuierung von fast1Million Menschen in der Nähe der Hauptstadt Manila aufgerufen, nachdem der Vulkan TAAL am Sonntag, 12.01.2020, Asche bis zu 14 km in die Luft geschleudert hat. Das hat dazu geführt, dass das philippinische Institut für Vulkanologie die Alarmstufe auf 4 von 5 erhöht hat. Das bedeutet, dass eine Eruption stattfindet.
Unser Partner Fr. Boy und seine Helfer von der POP Foundation berichten, dass in der Zone von 14km rund um den See alles mit einer dicken Ascheschicht bedeckt und jegliches Leben erloschen sei.       (Bilder und Videos unter Google bzw. youtube, Stichwort "volcano taal").
Er bittet uns, eines der vielen bisher noch nicht erreichten Evakuierungszentren am Rande der 17km Zone zu unterstützen. 750 Menschen brauchen dringend Wasser, Dosennahrung, Decken, Schutz-masken, Schlafmatten, Moskitonetze. KOSTEN CA. 10.000 EURO

BITTE HELFT UNS DAS SCHICKSAL EINIGER MENSCHEN, DIE IHRE LEBENSGRUNDLAGE VERLOREN HABEN, ZUMINDEST EIN WENIG ZU ERLEICHTERN

BANKVERBINDUNGEN: Projektgruppe Malabon

VERWENDUNGSZWECK: VULKAN TAAL
(Bitte geben Sie Ihren Namen und Anschrift an.)


  NEUES VOM VULKAN TAAL

  
GEFAHR EINER KATASTROPHE NOCH LANGE NICHT GEBANNT
Auch wenn der Ascheauswurf sich etwas verringert hat, ist die Gefahr für 1 Mio. Menschen, die in einem Radius von 17km rund um den Taal See mit dem gleichnamigen Vulkan noch lange nicht vorbei.  Der Leiter des Philippinischen Instituts für Vulkanologie und Seismologie (Phivolcs) sagte gestern, dass seit Sonntag mehr als 600 vulkanische Beben aufgezeichnet wurden, was auf einen anhaltenden Anstieg von Magma hindeutet. Er wies auch auf die hohe Konzentration von Schwefel-dioxid (SO2) hin, was bedeutet, dass das Magma unterhalb von Taal aktiv entgast. Das SO2 wurde gestern mit 4.353 Tonnen gemessen.
Der Taal-Vulkan schwillt an, ein Teil ist gesunken und die gesamte Vulkaninsel ist leicht geneigt, was auf eine "Nachlieferung" von Magma oder geschmolzenem Gestein hindeutet, die an die Oberfläche steigt und einen mächtigen Ausbruch inmitten der anhaltenden Ruhepause ankündigt. Dies war laut dem philippinischen Institut für Vulkanologie und Seismologie der Fall, dessen Mitarbeiter sagten, Taal scheine sich "wieder aufzuladen". Phivolcs hat die Alarmstufe 4 beibehalten, was bedeutet, dass in-nerhalb von Tagen oder sogar Stunden ein zerstörerischer Ausbruch bevorsteht. "Aufgrund von Erd-beben und Bodenverformungen wird Magma von unten nachgespeist", sagte der Staatssekretär für Wissenschaft und der verantwortliche Mitarbeiter von Phivolcs, Renato Solidum Jr. Solidum sagte auch, dass die stille Aktivität unter dem Vulkan Taal die Landschaft der Vulkaninsel erheblich verän-dert hat. Er sagte, dass einige Teile des nordöstlichen Teils des Vulkans abgesenkt worden seien, während der gesamte Vulkan angewachsen sei. "Die Insel hat sich leicht geneigt, während sie ge-schoben wurde. Einige Teile auf der nordöstlichen Seite sind gesunken. Vielleicht stehen die Häuser dort bereits unter Wasser", sagte Solidum. Mariton Bornas, Leiter der Abteilung für Vulkanüber-wachung und Eruptionsvorhersage bei Phivolcs, sagte, dass der Boden um den Vulkan außer im nordöstlichen Teil aufgestiegen sei. Das Anwachsen eines Vulkans signalisiert eine Ansammlung von Magma nahe der Oberfläche..

DORFBEWOHNER, POLIZISTEN HABEN 48 STUNDEN ZEIT, UM AUS DER GEFAHRENZONE DES VULKANS TAAL ZU FLIEHEN
 (Consuelo Marquez - Reporterin / @CMarquez INQ INQUIRER.net / 09:25 PM 21. Januar 2020)
 
MANILA, Philippinen - Der Chef der Polizei von Calabarzon sagte, dass die Dorfbewohner, darunter auch Polizisten, nur 48 Stunden Zeit bekämen, um die 14 Kilometer breite  Gefahrenzone des Taal-Vulkans zu verlassen, da die Behörden eine "totale Abriegelung" oder eine Zwangsevakuierung in der Gegend durchführen würden. "Wir wurden von Phivolcs (Philippinisches Institut für Vulkanologie und Seismologie) 48 Stunden gegeben, so dass wir nach 48 Stunden auch unsere Polizisten dort zurück-holen werden. Ich habe den Polizeichef angewiesen, in Ihren jeweiligen Stationen mit dem Zusam-menpacken zu beginnen", sagte Brigadegeneral Vicente Danao Jr. der Reporterin in einem Interview.      Über 500 Polizeibeamte sind dort im Einsatz", fügte er hinzu. Danao bemerkte auch, dass die Polizei ab Mittwoch beginnen werde, sich auf Anraten von Experten in Phivolcs aus der Gefahrenzone zu-rückzuziehen. Danao riet den Dorfbewohnern, ihre 48-Stunden-Frist einzuhalten, und sagte, hartnäckige Dorfbewohner sollten sich an einen Pfahl binden. "Wir werden sie [die Dorfbewohner] tragen. Wenn Sie nicht innerhalb von 48 Stunden abreisen wollen, ist es besser, sich einfach an einen Pfahl zu binden", sagte Danao, um die Dorfbewohner daran zu erinnern, die trotz Evakuierungsbefehlen in ihre Häuser zurückkehren. "Wir sind immer da, um den Dorfbewohnern bei der Rückkehr in die Evaku-ierungszentren zu helfen", sagte Danao. Der jüngste Bericht aus Phivolcs besagt, dass die unter dem Vulkan Taal aufgezeichneten Erdbeben möglicherweise ein Hinweis auf weitere Ausbrüche seien.
Aktuelle Videos auf youtube
 
Zurück zum Seiteninhalt