Das Straßenkinder-Projekt - Projektgruppe Malabon und Dritte Welt e.V. D-52531 Übach-Palenberg

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Das Straßenkinder-Projekt

Projekte

Die beiden Videos, u.a. aus dem ARD Weltspiegel vom 04.12.2011, zeigen die unerträgliche Situation der Straßenkinder in Manila und Cebu. Wir leisten mit unserem Straßenkinder-Projekt einen kleinen, bescheidenen Beitrag, damit z. Z. 100 Kindern in Tondo dieses Schicksal erspart bleibt.


  
  Straßenkinder gehören in Malabon zum alltäglichen Lebensbild. Zuhause ist kein Platz zum Schla-fen, allenfalls tagsüber in zwei Schichten. 90% von ihnen haben noch nie eine Schule besucht, ob-wohl die Vor-Schule bzw. die Grundschule kostenlos sind. Aber ohne den Besuch der Vorschule/des Kindergartens haben die Kinder keine Chance in der Grundschule.
   Das Malabon-Projekt stellte deshalb seit 2003 zunächst einen Klassenraum zur Verfügung, bezahl-te die Schuluniform und das Arbeitsmaterial, eine tägliche Mahlzeit und die Lehrerin für ca. 40 Straßenkinder.
  Im Schuljahr 2013/2014 haben wir aufgrund neuer staatlicher Gesetze die Förderung umgestellt. Die Kinder besuchen nun die staatliche Vorschule, wir bezahlen nur noch die Arbeitsmaterialien, die tägliche warme Mahlzeit und die Betreuung der Kinder durch die Lehrerin Joy am Wochenende für z.Z. (2020/21) 100 Kinder.



  Durch die Umstrukturierung konnten wir die Zahl der geförderten Straßenkinder auf 60 (seit 2020: 100) erhöhen. Die Gesamtkosten belau-fen sich jetzt auf 10.800 US$ im Jahr, das bedeuten 15,00 US$ pro Kind/Monat.


(Hier Father Boy und die Lehrerin Mrs. Joy Taglo-ban mit zwei Straßenkindern)


   
  Das nebenstehende Bild zeigt Sis. Carol, Mitarbeiterin von Fr. Boy, mit einigen unse-rer aktuellen Straßenkinder. Bis zu ihrem Tod im Februar 2015 hat sie sich aufopferungsvoll jeden Tag um unsere Straßenkinder geküm-mert.
   Wir verneigen uns vor dir, Sis. Carol. RiP.

 Darunter einige Bilder unserer aktuellen Straßenkinder (z.T. mit ihren Eltern bei einer Feier Ende 2014) sowie Ehemalige.

  Nach dem Tod von Sis. Carol wurde Sis. Loida von Fr. Boy mit der Koordination des Straßen-kinderprojekts betraut. Hier erklärt sie Imke, die im Sommer 2017 unsere Projekte besuchte, stolz die Entwicklung unserer Straßenkinder. Alle wa-ren als sie ins Projekt aufgenommen wurden fehl- bzw. unterernährt. Jetzt weisen alle laut Unterlagen ein Normalgewicht auf.


Das ist oft die einzige Mahlzeit am Tag. Eine Extraportion gab es jedes Jahr zu Weih-nachten.
Siehe YouTube-Video:

HELFEN  SIE UNS, DAMIT WIR DIESE TÄGLICHE MAHLZEIT (ca. 0,50 €/pro Schüler) AUCH IN ZUKUNFT BEZAHLEN KÖNNEN.

Joy Tagloban wird hier unterstützt von Jamaica Francisco (ehemalige Schülerin unseres Projekts,  jetzt Buchhalterin in Father Boys Schule).


  Die Geschichte eines Straßenkindes
  Name:     Melchior Y. E.
  Geburtstag:    Nov. 21, 1999
  Vater:    Miguel / Alleinerziehender
  Kinder:    4

  Melchior und seine Geschwister wurden von ihrer Mutter verlassen als er ein Jahr alt war. Sein Vater Miguel arbeitet schwer als Tricycle-Fahrer; er verdient ca. P150/Tag (2,50 €) und zusätzlich als Nachtwächter P1,500 (25,00 €) im Monat. Sie lassen oft Mahlzeiten aus, und die Kinder gehen nicht mehr zur Schule. Sein 14 jähriger Bruder arbeitet auch als Tricycle-Fah-rer und seine 12 jährige Schwester bettelt für ihr Essen.


Jedes Schuljahr werden die Besten der Vorschul
Kinder ausgezeichnet. Auch einige unserer Stra-ßenkinder gehören regelmäßig dazu.
Können Sie erkennen, wer zu den Ärmsten der Armen gehört?

(obere Reihe von li. Franz Flüggen, Father Boy und Joy Tagloban, 2012)


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