Aktuelles - Projektgruppe Malabon und Dritte Welt e.V. D-52531 Übach-Palenberg

Direkt zum Seiteninhalt

Aktuelles

Neuigkeiten
MACH ES WIE BERT VOHN!
  • Du planst ein außergewöhnliches Unternehmen und willst für unsere Projekte Spenden sammeln?
oder
  • Du feierst einen runden Geburtstag, brauchst aber in Wirklichkeit keine Geschenke?
Dann lege bei betterplace.org eine Spendenaktion an. (s.rechts.)
   17.01.2022
Ein interessanter Link zu den Lebenshaltungskosten auf den Philippinen.
(Ihr könnt jeweils die Stadt und auch die Währung auswählen)

   13.01.2022
  Liebe Malabonfreunde,
es gibt mal wieder wenig erfreuliche Nachrichten von Father Boy.
  Er schreibt:
   Die Infektionszahlen sind wieder sehr hoch (s. Bild r.). Unsere Hel-ferinnen sind angehalten, die Verteilung der Mahlzeiten zu verschieben, um ein weiteres Ausbreiten des Virus zu verhindern.
 Glücklicherweise sind keine unserer Kinder und Familien infiziert, da-gegen 30 Familien in ihrer Nachbarschaft.
   Im Erzbistum Manila sind 42 von 93 Kirchen geschlossen (s. Bild r.), weil Priester und Staff positiv getested sind.
   Weiter schreibt er: Die T-Shirt mit unserem und Berts Everest-Logo sind fertig und ich wollte sie persönlich an die Kids überreichen. Wurde mir aber als senior citizen nicht erlaubt.
   08.01.2022

   BERT DID IT AGAIN
   Zum 2. Mal nahm Bert an der virtuellen Weltmeisterschaft im Zeit-fahren durch die Wüste Kaliforniens, diesmal über 6 Stunden, zugun-sten unserer Straßenkinder teil.
   Wieder wurde er Weltmeister in seiner Altersklasse 50+.
   Wieder konnte er eine schöne Summe für seine und unsere Stra-       ßenkinder erradeln.
 Höchste Anerkennung und Dank an dich Bert.
 03.01.2022
   zum Ende des alten Jahres und zu Beginn des neuen sendet uns Fr. Boy zahlreiche Informatio-nen, Bilder und Vidoes.
   Hier zunächst seine Weihnachtsgrüße:
     I wish to express my sincerest appreciation to you, to our partners and supporters of Projektgruppe Malabon, Bert and support group. We have gone a long way to spread love, peace, and joy in this trying times. May these multiply to hearts we have touched and may we continue to spark the flame to light the dark corners of this world!
   Wie ihr wisst, haben wir auf unserer letzten Mitgliederversammlung beschlossen auf Bohol, ge-nauer in Maribojoc, anstelle unseres Vocational Trainings ein genossenschaftliches Projekt mit zunächst 10 Fischerfamilien, Booten, Netzen und Workshops begonnen.
   Das alles wurde angefangen (s.Fotos der Boote) bis der fürchterliche Typhoon Odette (oder RAI) auch weite Teile Bohols zerstörte. Gott sei Dank konnten die Boote rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden.
  Unsere Bilder, aber vor allem das beeindruckende Video, das uns eine Cousine von Fr. Boy geschickt hat, zeigt wie gewaltig Odette auf Bohol gewütet hat.
 Unverzüglich wurde auf Bitten von Fr.Boy in seiner Heimatstadt Loboc ein Hilfsprogam gestartert.
Er schreibt:
   They are in misery due to floods and cyclone Rai/Odette. Many houses are damaged, some were totally washed out, fruits and vegetables washed out, trees and power lines & towers are down. No electricity, no drinking water (water system damaged. There are too many of them. Perhaps we can help some.
 
   2 cups of raw rice can serve 1 meal for the average family of 6. 3 cups will feed them for 1 day. 1 kilo of raw rice make 10 cups. 1 sack of raw rice is more or less 50 kilos. 1 sack is worth (more or less) ₽2,200.
   Wir haben zugestimmt 100 Säcke zu kaufen, was ihm auch unter großen Schwierigkeiten gelungen ist, wie die nebenstehenden Bilder beweisen. Fr. Boy hat insgesamt 215.000 Pesos (3.700€) von seinem Budget entnommen und an seinen Vertauensmann überwiesen, s. Rechnung)
   Die Elektrizität konnte weitestgehend wiederhergestellt werden, sodass wieder Nachrichten geschickt werden können, Jetzt gilt es noch Material zu besorgen, mit dem die Dächer repariert werden können.
    17.12.2021

  Liebe Malabonfreunde und -freundinnen,
 nachdem  Herbert mit Arman Cruz und Father Boy Kontakt aufgenommen hat,  bestätigen sich unsere schlimmsten Befürchtungen. Der Taifun Rai hat  seinen Weg nach Bohol gefunden.
 Dort  stehen Hütten mittlerweile bis zu den Dächern unter Wasser! Einzig gute  Nachricht: Die erstem angeschafften Fischerboote konnten nach Auskunft  von Fr. Boy in Sicherheit gebracht werden.
 
  Fr. Boy schreibt aktuell dazu:
  Die lokale Regierung hatte nicht einmal einen Rettungsplan. Kein Rettungsboot, um die Menschen von den Dächern zu holen.
Ich plane, eine Gruppe von mitdenkenden Menschen zu organi-sieren. Die  örtliche Regierung war untätig. Ihr Konzept für den bevorstehenden  Zyklon war 3 Tage keine Arbeit. Genau das.
Ihre Dummheit ist frustrierend.
  Sie hätten den Damm vor dem Höhepunkt des Sturms öffnen müssen. Sie hätten die Niederschlagsmenge  ermitteln und das Wasser langsam aus dem Damm ablassen müssen, während  der Sturm noch Tage entfernt war, wie auf dem Wetterradar zu sehen war.

  
Sie haben den Damm auf dem Höhepunkt des Zyklons geöff-net ohne die Menschen zu informieren .
 Ich  war seit gestern Abend (dem Höhepunkt des Sturms) einfach nur  sprachlos. Erst durch eure Nachricht bin ich zur Vernunft gekommen und  habe mich der Realität gestellt.
  Ich habe heute Nachmittag mit unseren Partnern gesprochen. Unsere Boote wurden pünktlich in Sicherheit gebracht.
  Unsere Regierung hat einen Managementplan zur Verringerung des  Katastrophenrisikos. Aber es scheint, dass er aus Leuten besteht, die  von Politikern eingesetzt werden. Sie sind also vollgestopft mit Leuten,  die nicht einmal die durchschnittliche Größe eines Gehirns haben, um  gesunden Menschenverstand walten zu lassen. Niemand in der örtlichen  Regierung nimmt Hilferufe entgegen, wie die der älteren Menschen, die  bereits auf dem Dachboden waren, als das Wasser stieg. Gerade habe ich  erfahren, dass ein gebrechlicher älterer Mensch auf dem Dach gestorben  ist.
 Tut mir leid, dass ich meinem Frust Luft gemacht habe.“
(Hinweis: die nebenstehenden Bilder wurden uns von Klassenkameraden von Fr. Boy aus Bohol geschickt)
   16.12.2021 Weihnachtsbrief unseres Schriftführers Dieter W.

Liebe Mitglieder, liebe Malabonfreunde und -freundinnen!
 

   Die Projektgruppe Malabon und Dritte Welt e.V. wünscht all ihren  Freunden, ihren Spendern und Sponsoren nach einem weiteren für uns alle  schwierigen Jahr ein friedvolles und geruhsames Weihnachtsfest und viel  Glück, Erfolg und Gesundheit im Neuen Jahr.
   Die Hoffnung, dass wir aus dem Abstandhalten wieder zu mehr Nähe  kommen können, hat sich leider nur zum Teil erfüllt; und ein Ende ist  angesichts neuer Corona-Varianten auch nicht wirklich abzusehen.  Immerhin konnte unsere traditionelle Veranstaltung „Künstler für Malabon“,  in diesem Jahr mit Werken von Armin Mueller-Stahl, auf Burg Rode  Herzogenrath wieder stattfinden. Die unerwartet große Zahl an Besuchern  machte wohl deutlich, wie sehr die Menschen sich nach solchen  Veranstaltungen sehnen.
 
   Außerdem konnten wir unter Beachtung der Corona-Regeln unsere um ein  Jahr verschobene Mitgliederversammlung incl. Neuwahlen des Vorstands und  der RevisorInnen abhalten. Übrigens: Der neue Vorstand ist auch der  alte; Herbert ist weiterhin unser 1. Vorsitzender, Marlies Stellv.  Vorsitzende.
 
   Unsere große Bitte: Haltet uns auch nach mehr als drei Jahrzehnten  gemeinsamer Arbeit Hand in Hand mit Fr. Boy und seinen Mitstreitern der  POP Foundation in den Slums von Malabon und Tondo und auf der Insel  Bohol die Treue, damit wir auch 2022 unsere bisher erfolgreiche Arbeit  für unsere Brüder und Schwestern auf den Philippinen fortsetzen können.  Ohne eure Unterstützung ist diese Arbeit, die in erheblichem Maß durch  das COVID 19-Virus hier wie auch auf den Philippinen sehr erschwert  wird, wohl kaum möglich.
 
   In einem vollkommen neuem Projekt ist die Schaffung einer Genossenschaft  geplant, die Fischer zur Selbstversorgung (=Subsistenz) befähigen soll.  Wenn sich das Projekt (auf Bohol) bewährt, werden im nächsten Jahr nach  jeweils drei Monaten weitere zehn Fischerfamilien aufgenommen. Die  Fördergelder dienen der Anschaffung  von ein- und zweisitzigen  Holzbooten und Netzen sowie der Bildung eines Kleinstunternehmens  zur  Direktvermarktung.
 
   Wie wir soeben erfahren haben, hat die Aktionsplattform HS – ein Kreis hilft nach längerer Pause wieder Spenden ausgeschüttet; wir wurden zu unserer großen Freude mit 870,00€ bedacht!
 
   Bernd und Doris Esser haben einen Bericht zur Arbeit unserer  Projektgruppe für das Amtsblatt der Stadt Übach-Palenberg geschrieben;  rechtzeitig zum Weihnachtsfest soll dieses an alle Haushalte in der  Stadt verteilt werden. Ihr findet den Bericht (voraussichtlich ab dem  20.12.) unter https://www.uebach-palenberg.de/Rathaus-Politik/Aktuelles/Amtsblatt/.
 
   Der Rotary Club Kerkrade – Herzogenrath – Eurode hat Herbert für sein  Engagement für die Menschen auf den Philippinen zum „Helden des Tages“  2021 gekürt; Herbert legt allergrößten Wert auf die Feststellung, dass  diese Auszeichnung nicht ihm alleine, sondern allen, die sich in der und  für die Gruppe engagieren, gebührt! Details dazu findet ihr unter:  https://www.facebook.com/RCEurode/.
   Neues von Bert
" vWTTC am 8. Januar 2022
  Am 8. Januar 2022 finden die virtuellen Zeitfahrweltmeister-schaften über die 3h und 6h Distanz, statt. Diese Weltmeis-terschaften werden in der virtu-ellen Form nach Januar 2021 damit zum zweiten Mal durch-geführt.
  Das motiviert und ich hoffe, dass wieder einige Euro für Malabon zusammenkommen werden.
  Einige von Euch haben über Instagram, Kommentare im Blog, oder direkten Kontakt die Bereitschaft signalisiert nochmal für die Vorschulkinder etwas zu spenden, oder dies bereits getan.
 Spendenbutton und Infos unter:

  Am 18.  Nov. 2021 konnten wir unsere für das Jahr 2020 geplante  Mitgliederversammlung coronabedingt mit einem Jahr Verspätung  durchführen. Turnusmäßig anstehende Rechenschaftsberichte und der  Kassenbericht wurden einstimmig genehmigt. Auch die anstehende Wahl des  Vorstandes und der Revisoren brachte keine Überraschung: Alle, die  bereits auf der Mitgliederversammlung 2018  (siehe Bild oben) gewählt  wurden, wurden in ihren Ämtern einstimmig bestätigt. Trotz teils  massiver Einschränkungen durch Covid, Delta, Omikron und Co (?) sowohl  hier wie auch auf den Philippinen kündigte der Vorstand an, im Rahmen  seiner Möglichkeiten engagiert mit der Fortsetzung der Arbeit auf den  Philippinen fortzufahren.
WEITERE EREIGNISSE 2021 IM ARCHIV 2021/2020
Zurück zum Seiteninhalt