Aktuelles - Projektgruppe Malabon und Dritte Welt e.V. D-52531 Übach-Palenberg

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In eigener Sache

Wir wissen nicht mehr so ganz sicher, in welchem Jahr es war; es muss aber kurz nach der Gründung unserer Projektgruppe um die Wende 1987/88 gewesen sein. Das Haus der Gesundheit in Malabon, initiiert von Dr. Dieter Jacobs, war nach viel kürzerer Zeit als geplant fertig gestellt worden und konnte seinen Betrieb aufnehmen.
Damals erreichte uns aus Geilenkirchen das Angebot eines Arztes, uns sein Röntgengerät zu schenken, da er seine Praxis zu modernisieren gedachte.
Das Problem: Das furchtbar schwere Gerät befand sich im ersten Stock und ein Transport durch das enge Treppenhaus … unmöglich! Schließlich blieb uns nichts anderes übrig, als es in einer aufwändigen Aktion mit einem Kran auf die Straße zu hieven.
Damit war es aber noch nicht auf den Philippinen. Hier war es unser Freund Dr. Otto Paulischek aus Krefeld, verstorben im Februar 2022, der uns aus der Patsche half; hatte er doch befreundete Unternehmer dazu bewegen können, ihm freien Platz in Übersee-Containern kostenlos (!) für den Transport medizinischer Güter und Geräte auf die Philippinen zur Verfügung zu stellen; so kam auch „unser“ Röntgengerät auf die Philippinen, wo es noch für Jahre gute Dienste leistete.
Die Aufnahmen hat unser Mitglied Norbert Iskam gemacht; aber auch er weiß nicht mehr genau, in welchem Jahr das war; vielleicht ist unter den Besuchern unserer Homepage jemand, der sich noch genau daran erinnert und uns weiterhelfen kann.
 
22.08.2022 Neues aus Malabon
Nachdem wir aus den hiesigen Nachrichten erfahren haben, dass der Lockdown für Schulen auf den Philippinen aufgehoben worden ist, schreibt uns auf unsere Nachfrage Fr. Boy:
 
Präsenzunterricht hat hier begonnen.
 
„Blended Learning“ ist eine Kombination aus Präsenz- und Online-Unterricht.
 
Dies, nachdem Bildungsstaatssekretär Epimaco Densing III sagte, dass die Verordnung 34 des Ministeriums vorsehe, dass der Unterricht unabhängig von der in einem Ort verhängten Alarmstufe fortgesetzt werde. "In der Department Order 34 wurde klar erwähnt, dass unabhängig von der Alarmstufe in einem Gebiet der Unterricht fortgesetzt wird," sagte er. "Dieses COVID-19, wie von Ministerin Sara während unserer Diskussion erwähnt, ist etwas, das bereits für endemisch erklärt wurde, obwohl es noch nicht für endemisch erklärt wurde, aber es ist bereits etwas, mit dem wir in unserem täglichen Leben zurechtkommen müssen. Unabhängig von der Alarmstufe werden wir den Unterricht fortsetzen, und ich glaube, dass die Vorschriften vorhanden sind, einschließlich des Schutzes der Kinder während des Unterrichts", sagte Densing auf die Frage, ob das Bildungsministerium einen Mechanismus ausgearbeitet hat, der eine Schließung der Schulen auslösen wird.
 
Das Haus des Senats ist wegen des Covids geschlossen

Liebe Malabonfreunde- und freundinnen!
 
Am  21.08. hat der Kreis Heinsberg, west-lichster Kreis der Bundesrepublik  Deutsch-land, „Westzipfel“ genannt, seinen 50. Ge-burtstag gefeiert. Auch  wir als Projekt-gruppe haben die Gelegenheit wahrgenom-men, uns im  Service-Center des Kreishau-ses im Rahmen des Aktionsbündnisses HS – ein Kreis hilft  zu präsentieren. Wir waren mit unserem Infostand, dem Verkauf von fair gehandelten Mangoprodukten und einem kleinen Bücherbazar aktiv. Gegen eine Spende für unsere Projekte konnten „ausgelesene“ Bücher erstanden werden. Darüber hinaus nutzten wir die Gelegenheit, mit anderen Akteu-ren, die schon lange unseren Weg begleiten, Informationen aus-zutauschen, so z.B. Dr. med. Bernd Bierbaum von Wir für Ruanda oder Liane Häusler-Meuffels von Teranga Senegal. Weiterhin standen uns Vertreter des Kreises HS zu Gesprächen zur Verfügung. Der Kreis selber bot Luftbilder älteren und neu-eren Datums von einzelnen Straßenzügen im Kreisgebiet gegen eine Spende an; diese Aktion kam sehr gut an; die Erlöse fallen dem Aktionsbündnis HS – ein Kreis hilft zu, das diese wiederum an die zugehörigen Akteure ausschüttet, so auch an uns. Unser Umsatz beläuft sich auf 101,00 Euro, bescheiden zwar, aber je-der Euro zählt und die Möglichkeit zur Präsentation vor einer größeren  Öffentlichkeit ist auch nicht gering zu schätzen.

Endlich ist es wieder soweit:
Nach vier Jahren (bedingt durch die 2-jährige COVID-19 Pause) fin-det am 10.09.22 um 14.00 Uhr, im Rahmen des Schulfestes am Städt. Gymnasium der 14. Malabonlauf statt.
(Eingeladen sind alle ehemailigen SchülerInnen, Eltern und Sponsoren)
Neuigkeiten

Fr. Boy schickt uns einen weiteren Beweis unserer erfolgreichen Arbeit in Malabon.
John Santos, diesjähriger Graduierter, hat sein Studium als
Zweit
bester mit "Magna cum Laude" abgeschlossen.
Fr. Boy schreibt dazu: "We are proud of the scholars who despite poverty work their way to becoming professionals. We are proud of all of us partners who made this possible."
Wie wir erst jetzt durch einen Nachruf auf der Homepage der Stadt Krefeld erfahren haben, ist am 25.02.2022 Dr. Otto Paulischek aus Krefeld im hohen Alter von 102 Jahren verstorben.
Dr. Paulischek – von seinen philippinischen Freunden kurz Doc Otto genannt – übernahm 1959 bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1984 die Leitung der Chirurgischen Abteilung des Krankenhauses Maria-Hilf in Krefeld, dessen medizinischer Leiter er 1975 wurde. Nach seiner Pensionierung engagierte er sich bei der NGO „Ärzte für die Dritte Welt". Dabei lernten sich Dr. Dieter Jacobs, der Gründervater unserer Pro-jektgruppe Malabon und Dritte Welt e.V., Father Elpidio „Boy“ Biliran und Dr. Otto Paulischek kennen und wurden schnell Freunde. Es zog ihn auf die Philippinen, wo er in den Slums von Tondo Lepra- und Tuberkulosekranke behandelte. Über viele Jahre hinweg besuchte er Jahr für Jahr „seine“ philippinischen Patienten und Freunde.
Seine Dienste würdigte die Stadt Krefeld 1994 mit der Verleihung des Stadtsiegels. Das Bundes-verdienstkreuz erhielt er 1996 für seine unermüdliche Einsatzbereitschaft, Fürsorge und seine Verdienste um das Allgemeinwohl.
Schon kurz nach der Gründung der Projektgruppe nahmen wir Kontakt zu Doc Otto auf. Er wurde uns ein zuverlässiger und kompetenter Freund und Helfer. Ohne ihn wäre es uns wohl kaum möglich gewesen, schon früh schweres medizinisches Gerät und Medikamente auf die Philippinen zu bringen und damit das Haus der Gesundheit auszustatten bzw. zu versorgen. Im Jahr 2001 besuchte er das Haus der Gesundheit und unsere anderen Projekte.
Wie wir weiterhin erfahren haben, ist Dr. Otto Paulischeks Sohn Michael wenige Wochen vor ihm verstorben; Michael hat am 8.10.1995 mit seinem rumänischen Partner Joan als Duo Capriccio das legendäre Benefizkonzert in der Aula des Städtischen Gymnasiums Herzogenrath in Anwe-senheit von Doc Otto und seiner Frau gegeben; nachzulesen auf dieser unserer Homepage im Archiv 1995.
Doc Otto wird uns unvergesslich bleiben. Wir nehmen Abschied von einem Menschen, der uns allen als Vorbild gelten kann.
24.06.2022

Fr. Boy schickt uns neue Nachrichten über unsere Pro-jekte:
Sechs unserer Stipendiaten sind jetzt graduiert.(re. ihre Gruß- und Dankesbotschaf-ten).
Weiterhin ist er nächsten Mo-nat zu einem Gespräch mit der neuen Bürgermeisterin von Malabon City verabredet. Mit ihr will er die Möglichkei-ten diskutieren, wie die 'Clinic' in Dampalit wieder ih-re Arbeit aufnehmen kann. Sie war während der Beschränkungen durch die COVID-19 Pandemie ge-schlossen worden. Ein ansäs-siger Arzt soll als Partner gefunden werden.

20.05.2022

Die Mitglieder der Projekt-gruppe Malabon senden Glückwünsche zu Fr. Boys 65. Geburtstag.
07.05.2022
Heute konnten wir auf Einladung der Europaschule Herzogen-rath an ihrem 30+1 Jahre Schulfest teilnehmen. Dafür herzli-chen Dank an den Schulleiter Herrn Michael Schmitt und der Organisatorin der Schulfestes Frau Nicole Jacobi.
Ganz besonderen Dank aber an unser Mitglied Bert Vohn, der mit seiner Miles4Malabon Anktion einige Kolleginnen und Kol-legen, einschließlich des Schulleiters gehörig in Schwitzen gebracht hat.
Eindeutiger Sieger mit 2550 Punkten in dem 5 Minuten Rennen gegen die Uhr durch den Zion Canyon war Bernhard Mausolf. Ihm konnten wir das Malabon-Siegershirt abschließend überreichen.

    02.05.2022
Nach seinem kurzen Krankenhausaufenthalt ist Fr. Boy wieder voller Elan und schickt uns neue Infos zusammen mit Bildern und einem Video, die zeigen, dass die Versorgung der Straßenkinder mit einer warmen Mahlzeit weitergeht.
Er schreibt:
Ich habe ein Treffen mit der Koordinatorin/den Helfern, um zu besprechen, welche Verbesserungen wir für die Betreuung der Straßenkinder vornehmen können. Unterricht in der Schule findet wieder statt. Wir werden sehen, wie es laufen wird. Wir werden euch auf dem Laufenden halten. Und Fotos schicken.
Die Kinder werden weiterhin von den ehrenamtlichen Helfern verpflegt. Es gibt noch keine konkreten Angaben weder von der Schule noch aus Tondo, wie es weitergeht.
Wir werden noch eine Lehrerin für die Betreuung der Straßenkinder am Wochenende finden.
Wie gerne würde ich die Clinic (gemeint ist das Basisgesundheitshaus) weiterführen, aber wir konnten bisher keine/n freiwillige/n Ärztin/Arzt finden:
Unsere Wochenendlehrerin Christina ist im 7. Monat schwanger. Sie sagt, dass sie die Wochenendbetreuung nach der Geburt wieder aufnehmen kann.
Das heißt in 2 Monaten. Im Juli, so Gott will.

   

Aufgrund der schrecklichen Bilder und Berichte aus der Ukraine haben wir beschlos-sen, in Absprache mit Father Boy, das "Kinder-hilfswerk Ukraine e.V." mit 1.500 € zu unterstützen.
(re. die Dankeskarte des Hilfswerks)
25.02.2022 News from Fr. Boy

Good news is The public school teachers send the learning modules to their homes. We just need to provide the children to perform their tasks with crayons, pencils, writing pads and notebooks.
Nach wie vor dürfen die Kinder ihre Hütten nicht verlassen.
Fr. Boy und seinen Helferinnen gelang es aber die von ihm gekauften T-Shirts, die mit Berts Logo "Everesting Everest" bedruckt sind, zu verteilen.
Außerdem schickt er von einigen Kindern Fotos mit einer Grußbot-schaft und ein Video mit einem Dankeslied.
(Text und Video weiter unten)
 Unsere Straßenkinder singen "Danke".
 ONE FOR EACH BLESSED DAY
 TWO FOR EVERY BREATH I TAKE
 THREE FOR MY FAMILY
 FOUR ALL THEY MEAN TO ME
 FIVE JUST TO BE ALIVE
 SIX FOR EARTH AND SKY
 AND SEVEN FOR HEAVEN,
 FOR EVERY GOOD THING THAT I HAVE COMES FROM GOD
 EVERY DAY AND HOUR HE SENDS
 WITHOUT NUMBER OR END
 IF I COUNTED A HUNDRED OR A THOUSAND
 I'M SURE THERE WOULD STILL BE MORE
 TO BE THANKFUL FOR
 EIGHT FOR THE CHANCE TO GROW
 NINE HEAD AND HEADS AND SOUL
  27.01.2022
Endlich wieder erfreuliche Nachrichten von Fr. Boy:
We are now allowed to resume our outreach nutrition program. Tomorrow I will visit our helpers.
Another good news the fishermen slowly repaired their houses damaged by Odette using their fish sales.
 
22.01.2022

Nebenstehend ein kleines Werbevideo, das ihr gerne zur Werbung verwenden dürft.

  17.01.2022
Ein interessanter Link zu den Lebenshaltungskosten auf den Philippinen.
(Ihr könnt jeweils die Stadt und auch die Währung auswählen)

   13.01.2022
Liebe Malabonfreunde,
es gibt mal wieder wenig erfreuliche Nachrichten von Father Boy.
Er schreibt:
Die Infektionszahlen sind wieder sehr hoch (s. Bild r.). Unsere Helferinnen sind angehalten, die Verteilung der Mahlzeiten zu verschieben, um ein weiteres Ausbreiten des Virus zu verhin-dern.
Glücklicherweise sind keine unserer Kinder und Familien infiziert, dagegen 30 Familien in ihrer Nachbarschaft.
Im Erzbistum Manila sind 42 von 93 Kirchen geschlossen (s. Bild r.), weil Priester und Staff positiv getestet sind.
Weiter schreibt er: Die T-Shirt mit unserem und Berts Everest-Logo sind fertig, und ich wollte sie persönlich an die Kids überreichen. Wurde mir aber als senior citizen nicht erlaubt.
   08.01.2022

   BERT DID IT AGAIN
Zum 2. Mal nahm Bert an der virtuellen Weltmeisterschaft im Zeitfahren durch die Wüste Kaliforniens, diesmal über 6 Stun-den, zugunsten unserer Straßenkinder teil.
   Wieder wurde er Weltmeister in seiner Altersklasse 50+.
   Wieder konnte er eine schöne Summe für seine und unsere Straßenkinder erradeln.
 Höchste Anerkennung und Dank an dich Bert.
  03.01.2022

Zum Ende des alten Jahres und zu Beginn des neuen sendet uns Fr. Boy zahlreiche Informatio-nen, Bilder und Vidoes
Hier zunächst seine Weihnachtsgrüße     
I wish to express my sincerest appreciation to you, to our partners and supporters of Projektgruppe Malabon, Bert and support group. We have gone a long way to spread love, peace, and joy in this trying times. May these multiply to hearts we have touched and may we continue to spark the flame to light the dark corners of this world.
Wie ihr wisst, haben wir auf unserer letzten Mitgliederversammlung beschlossen auf Bohol, ge-nauer in Maribojoc, anstelle unseres Vocational Trainings ein genossenschaftliches Projekt mit zunächst 10 Fischerfamilien, Booten, Netzen und Workshops zu starten.
Das alles wurde angefangen (s.Fotos der Boote) bis der fürchterliche Typhoon Odette (oder RAI) auch weite Teile Bohols zerstörte. Gott sei Dank konnten die Boote rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden.
Unsere Bilder, aber vor allem das beeindruckende Video, das uns eine Cousine von Fr. Boy geschickt hat, zeigt wie gewaltig Odette auf Bohol gewütet hat.
Unverzüglich wurde auf Bitten von Fr.Boy in seiner Heimatstadt Loboc ein Hilfsprogamm gestartet.
Er schreibt:
They are in misery due to floods and cyclone Rai/Odette. Many houses are damaged, some were totally washed out, fruits and vegetables washed out, trees and power lines & towers are down. No electricity, no drinking water (water system damaged. There are too many of them. Perhaps we can help some.
2 cups of raw rice can serve 1 meal for the average family of 6. 3 cups will feed them for 1 day. 1 kilo of raw rice make 10 cups. 1 sack of raw rice is more or less 50 kilos. 1 sack is worth (more or less) ₽2,200.
Wir haben zugestimmt 100 Säcke zu kaufen, was ihm auch unter großen Schwierigkeiten gelun-gen ist, wie die nebenstehenden Bilder beweisen. Fr. Boy hat insgesamt 215.000 Pesos (3.700€) von seinem Budget entnommen und an seinen Vertauensmann überwiesen, s. Rechnung)
Die Elektrizität konnte weitestgehend wiederhergestellt werden, sodass wieder Nachrichten geschickt werden können. Jetzt gilt es noch Material zu besorgen, mit dem die Dächer repariert werden können.
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